Kriechmayr: "Dann ist es ein langer Weg ins Ziel!"

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Und wieder einmal muss sich Vincent Kriechmayr nach einer Fahrt erklären. Rang 6 im Super-G von Kitzbühel - alles andere als schlecht. Aber der Oberösterreicher will mehr, dementsprechend kritisch analysiert er seine Fahrt auch.

"Ich habe zwei Fehler gemacht. Das ist bei so einem kurzen Super-G zu viel", so Kriechmayr im ORF-Interview. Speziell der Fehler in der Traverse hat sich ausgewirkt. "Ich wollte die Ausfahrt gerader fahren. Ich habe gesehen, dass die ersten Athleten alle ein bisschen zu viel Richtung gemacht haben. Ich wollte ihn ein bisschen feiner ausziehen, war dann aber doch zu gerade. Das ist bitter, da fehlen mir dann doch 9 km/h. Und es ist ein langer Weg ins Ziel."

"Die Fehler dürfen nicht passieren"

Die Enttäuschung ist dem Vize-Weltmeister anzusehen: "Natürlich ist es bitter, wenn man beim Heim-Super-G nicht das zeigen kann, was man draufhat."

Der Grundspeed hätte gepasst: "Das ist das Positive. Aber die Fehler dürfen nicht passieren. Zur Zeit schleichen sich zu viele Fehler ein, daran muss ich arbeiten."

Im Super-G-Weltcup musste Kriechmayr die Führung an Matthias Mayer abgeben. Nach vier von acht Super-G fehlen ihm 28 Punkte auf seinen Teamkollegen.

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Mayer nach Kitzbühel-Super-G: "Habe mit dem Sieg spekuliert"

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