Mit bis zu 150 km/h zum Zielsprung
In Kitzbühel wurde noch am Freitag reagiert und mit schwerem Gerät große Schneebewegungen am Zielsprung vorgenommen worden, um diesen etwas abzutragen.
Das Problem sei aber auch die Gewindigkeit der Läufer, die von mehreren Faktoren abhängig ist, wie Huber erkärt. "Bei Kryenbühl waren es von Mittwoch (1. Training, Anm.) auf Freitag plus 7,2 km/h, die er an dieser Stelle schneller war. Das ist sehr viel. Die Frage ist: Wie können wir es schaffen, diese Nichtvorhersehbarkeit der maximalen Geschwindigkeit an dieser Stelle zu neutralisieren?"
ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher rechnet damit, dass auch in der auf Sonntag verschobenen zweiten Abfahrt (10.20 Uhr im LIVE-Ticker) die Anfahrtsgeschwindigkeit auf den Zielsprung wieder an die 150 km/h sein wird.
"Die Kante ist noch da zum Glück, das wollen alle, damit sie sehen, wo sie weggehen. Aber das Tempo wird sich nicht ändern, es wird kalt in der Nacht, wir werden wieder mit diesen knapp 150 da hin kommen, es ist einfach so. Die Athleten sind so gut geworden, das Material ist so gut geworden, die Abfahrten werden uns fast zu schmal, wir können da die Geschwindigkeit nicht mehr reduzieren", erklärt Puelacher.