Ryding: "Nie aufgehört zu kämpfen"
Ryding feierte seinen Triumph auch vor Magerkulisse von 1.000 erlaubten Zuschauern überschäumend, schon einmal war er bei einer Siegerehrung in "Kitz" dabei gewesen.
Vor fünf Jahren hatte er sich lediglich Marcel Hirscher geschlagen geben müssen. "Ich habe nie aufgehört zu kämpfen", sagte der 35-Jährige. "Der Sieg bedeutet die Welt für mich."
Führungs-Trio scheitert im Finale
Bei höherem Tempo in einem von Azzurri-Trainer Jacques Theolier gefinkelt gesetzten Kurs, sorgten die Übergänge für blinde Sprungeinlagen. Und wurden einer ganzen Reihe an Fahrern zum Verhängnis.
Darunter auch dem Führungstrio um Alex Vinatzer (ITA), Clement Noel (FRA) und Sebastian Foss-Soleevag (NOR). Elf Fahrer schieden aus, zeitweilig lag die Ausfall-Quote bei knapp 50 Prozent, viele schwangen nach Patzern entnervt ab.
Schwarz: "Mit der Brechstange probiert"
Marco Schwarz schrie sich hingegen den Frust mit einem "das gibt's ja nicht, he!" von der Seele. "Der Tag war sehr schwierig. Es geht nicht leicht von der Hand, ich bin nicht in dem sogenannten Flow drin", sagte der kurz nach Sölden verletzte Kärntner über die anhaltende Suche nach der Topform.
Erst 16., dann die zehntschnellste Laufzeit, das bedeutete in Summe Platz zwölf. Ein Rezept ist bisher nicht gefunden. "Im zweiten Durchgang habe ich es mit der Brechstange versucht, was auch nicht funktioniert hat. Ich muss mir bis Schladming noch ein bisserl was einfallen lassen."
Adelboden-Sieger Strolz legte mit Platz fünf ein weiteres Top-Ergebnis nach. "Es wäre sicher ein bisschen mehr drinnen gewesen, aber ich darf auch nicht vergessen, wo ich herkomme. Es passt gut."
Sein Teamkollege Dominik Raschner holte als vierter Österreicher noch Weltcuppunkte. Zum dritten Mal in Folge hieß es für ihn in der Endabrechnung Platz 16.