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Olympische Winterspiele 2030: Über 1000 Kilometer verstreut

Die nächsten Olympischen Winterspiele werden noch weiter über das Land verstreut sein, als sie es bereits in Mailand-Cortina waren. Außerdem wird über neue Bewerbe und die Zukunft der Nordischen Kombination diskutiert.

Olympische Winterspiele 2030: Über 1000 Kilometer verstreut Foto: © GETTY

Bei den nächsten Olympischen Winterspielen werden die Distanzen von der einen zur anderen Olympia-Stätte noch weiter sein als bei den Spielen in Mailand und Cortina. 2030 sind die Spiele in den Französischen Alpen auf vier Regionen aufgeteilt.

Darunter Haute-Savoie, wo die Biathlon-, Langlauf-Bewerbe stattfinden sollen, Savoie, als Austragungsort für Ski Alpin, Bob, Rodel, Skeleton, Skispringen und Nordische Kombination. Außerdem Briancon für Snowboard und Freestyle.

In Nizza soll Eishockey, Eiskunstlauf, Short-Track und Curling über die Bühne gehen. Eisschnelllaufen soll sogar 1000 Kilometer entfernt in Holland stattfinden.

Neue Disziplinen und Streichungen

Der Präsident des französischen Olympischen Komitees Edgar Grospiron plant für die Spiele in seinem Land eine kleine Revolution: "Wir schlagen die Aufnahme von Cyclocross und Trailrunning vor. Es sind keine Sommer-Sportarten sondern Outdoor-Sportarten. Die Cyclo-Cross-WM findet im Jänner statt."

Der Buckelpiste-Olympiasieger von 1992 denkt außerdem an Free-Skiing abseits der Pisten durch Tiefschnee. Das würde ein jüngeres Publikum ansprechen, so Grospiron.

Wie es um die Zukunft der Nordischen Kombinationen steht, die bekanntermaßen „unter Beobachtung" stehen, ist noch nicht klar. Das finale Programm muss bis Juni 2026 feststehen.

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