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Benjamin Karl deutlich: "Es ist eine Ego-Sache“

Benjamin Karl nach dem Gold-Coup über das Thema Legendenstatus: "Es ist eine Ego-Sache!“ Warum ihm Anerkennung so wichtig ist und ob es sportlich weiter geht:

Benjamin Karl deutlich: "Es ist eine Ego-Sache“ Foto: © GEPA

Doppelgold bei Olympia als Eintrittskarte in den Legendenklub?

Benjamin Karl schrieb am Sonntag in Livigno erneut Sportgeschichte. Mit seinem zweiten Olympia-Gold im Parallel-Riesenslalom (PGS) festigte der Niederösterreicher nicht nur seine Stellung als erfolgreichster Snowboarder der Geschichte, sondern befeuerte auch die Diskussionen um seinen Platz in der Riege der ganz großen Sport-Ikonen.

Für Karl selbst ist dieser "Legendenstatus“ ein ganz besonderes Thema.

Legende? "Es ist eine Ego-Sache"

"Ich hatte immer dieses Ziel und habe dem nachgejagt. Nach Peking haben es mir die Menschen immer noch nicht zugestanden. Jetzt langsam kommt dieser Legendenstatus“, erklärt Karl bei ServusTV, dem die Anerkennung seiner Leistungen in der Öffentlichkeit ein wichtiges Anliegen ist.

"Es ist eine Ego-Geschichte. Was bringt es mir, der Größte der Welt zu sein? Wenn man sich der Herausforderung stellt, will man der Größte der Welt sein. Das war mein Ziel, das habe ich verfolgt.“

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Zukunft nach der Saison steht „in den Sternen“

Ob der neuerliche Gold-Coup in Livigno auch der krönende Abschluss seiner olympischen Karriere ist, lässt der Ausnahmekönner weiterhin offen. Während die Sportwelt über einen möglichen Rücktritt spekuliert, bleibt Karl seinem Credo der ständigen Bewegung treu:

"Ich bleibe mein Leben lang Sportler, bewege mich sehr viel. Der Mensch gehört bewegt. Alles andere steht in den Sternen. Ich liebe das Snowboarden, ich liebe das Radfahren. Am Ende der Saison werde ich mich neu ausrichten.“

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