Stelvio-Sturzopfer mit Update: Entwarnung, aber...
Diagnose nach dem Hubschrauber-Abtransport: Fredrik Möller kommt glimpflich davon, doch Olympia-Start wackelt. Team-Arzt: „Es ist noch zu früh...“
Das norwegische Ski-Team muss bei den Olympischen Winterspielen 2026 den nächsten Rückschlag verkraften.
Nach dem schweren Sturz von Fredrik Möller im ersten Abfahrtstraining auf der Stelvio herrscht nun zumindest teilweise Gewissheit über seinen Gesundheitszustand.
Diagnose: Ausgekugelte Schulter
Der 25-Jährige, der nach einem Innenskifehler spektakulär zu Sturz kommt und mit dem Helikopter ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, kommt laut ersten Untersuchungen glimpflich davon.
Wie der internationale Skiverband FIS via Instagram mitteilt, erleidet Möller außer einer Verletzung an der linken Schulter keine weiteren Schäden.
In dem Beitrag zitiert die FIS den norwegischen Team-Arzt Trond Floberghagen: "Fredrik hat eine Luxation der linken Schulter erlitten. Die Behandlung verlief gut, und das medizinische Team wird nun mit weiteren Reha-Maßnahmen beginnen.“
Olympia-Start wackelt allerdings
Trotz der vergleichsweise milden Diagnose ist ein Start bei der Medaillenentscheidung am Samstag alles andere als sicher. Die Zeit bis zur Abfahrt in Bormio (11:30 Uhr) ist extrem knapp, und das medizinische Team gibt sich vorsichtig.
"Es ist noch zu früh, um etwas über Fredriks weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sagen“, lässt Floberghagen die Zukunft des Speed-Spezialisten offen.
Für die Norweger wäre ein Ausfall besonders bitter, da das Team nach der Verletzung von Aleksander Aamodt Kilde ohnehin bereits geschwächt in die Spiele geht.
Ob Möller tatsächlich rechtzeitig fit wird, entscheiden die kommenden 48 Stunden. Die Fans hoffen auf ein kleines Wunder für den Pechvogel, der bereits in Gröden schwer zu Sturz kam und sich nun erneut zurückkämpfen muss.