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"Idiot!" - ÖSV-Ass verliert Helm bei Sturz im Olympia-Training

Zwei Tage vor der Olympia-Abfahrt kommt der Oberösterreicher sorgt für einen Schockmoment. So geht es ihm:

"Idiot!" - ÖSV-Ass verliert Helm bei Sturz im Olympia-Training Foto: © GEPA

Daniel Hemetsberger hat zwei Tage vor der Olympia-Abfahrt in Bormio (Samstag, 11:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) eine Schrecksekunde zu verdauen.

Der Oberösterreicher kommt im zweiten Abfahrtstraining kurz nach der zweiten Zwischenzeit zu Sturz. Auf der pickelharten Stelvio räumt der 34-Jährige am Weg ins Fangnetz eine Torstange ab, die ihm den Helm wegreißt.

Nach bangen Momenten gibt der Routinier schnell Entwarnung und kann selbst talwärts fahren. Allerdings ist dabei zu sehen, wie er eine blutende Wunde im Mundbereich versorgt.

Selber Fehler wie in Kitzbühel

"Es geht mir relativ gut, ich war Gott sei Dank nicht weg", sagt ein sichtlich gezeichneter Hemetsberger im Ziel beim "ORF". Er könne sich an alles erinnern, obwohl es ihn "doch ziemlich auf die Birne gehaut" hat.

Auf den Unfallhergang angesprochen, übt der 34-Jährige scharfe Selbstkritik: "Idiot! Genau gleich wie in Kitzbühel. Man darf einen Fehler machen, aber nicht zwei Mal. Jetzt habe ich ihn das zweite Mal gemacht, das ärgert mich gewaltig."

Er beschreibt weiters: "Ich bin wieder das Eitzerl zu früh reingegangen, habe einen Schlag auf den Außenski bekommen und er war weg. Der Innenski hat mich aufgedrückt, dann geht es geradeaus - und das mit 130 km/h ist nicht gerade ideal."

"Dadurch hat es mir den Helm runtergefetzt"

Wie der Helm verloren ging, erklärt er folgendermaßen: "Ich habe das Außentor genau mit dem Gesicht getroffen, am Brillenglas sieht man den Abdruck vom Tor. Ich glaube, dadurch hat es mir den Helm runtergefetzt."

Der darauffolgende Aufschlag im Fangnetz sei "gar nicht tragisch" gewesen. "Ich hatte mit viel mehr gerechnet", so der 34-Jährige. "Wo ich ins Tor rein bin, das war eigentlich das Blödere. Da hat es mir den Kopf ins Genick gerissen. Das war ein wenig unangenehm."

"Ich hoffe, dass nicht zu viel fehlt"

Außerdem hätte es ihm die "Haxn verdreht", das rechte Bein tue ihm weh. "Das Gute ist, dass ich mir das Kreuzband nicht reißen kann - das ist nicht mehr drinnen. Daher hoffe ich, dass nicht zu viel fehlt."

Weitere Untersuchungen sollen im Laufe des Tages folgen, hinsichtlich einer Teilnahme an der Abfahrt zeigt sich das Speed-Ass vorsichtig optimistisch. "Ich denke schon. Hoffentlich geht die Schwellung bei meinem Auge wieder weg, jetzt sehe ich gerade nicht so gut", lächelt er.

Das Ergebnis des zweiten Abfahrtstrainings:

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