Nordische Kombination: Fritz und Rehrl stark

Nordische Kombination: Fritz und Rehrl stark Foto: © GEPA
 

Die Steirer Martin Fritz und Franz-Josef Rehrl erreichen im letzten Rennen vor dem Heim-Weltcup in Ramsau Top-10-Plätze.

Fritz gelingt beim nächsten Sieg des Norwegers Jarl Magnus Riiber in Lillehammer als 5. sein bisher bestes Weltcup-Resultat. Der am Freitag drittplatzierte Rehrl landet auf dem 7. Rang. Ex-Weltmeister Bernhard Gruber wird 12.

Riiber setzt sich bei seinem 3. Sieg in Serie nach Sprung auf Großschanze und dem 10km-Langlauf überlegen vor Landsmann Jörgen Graabak (+35,8 Sek.) durch.

Dritter wird der Deutsche Johannes Rydzek.

Die Österreicher Lukas Greiderer und Mario Seidl belegen die Plätze 14 bzw. 19, Willi Denifl landet auf dem 22. Endrang.

Fritz und Rehrl lange in Verfolgergruppe

Fritz und der Sprung-Zweite Rehrl hatten in der Loipe lange der ersten Verfolgergruppe mit Graabak und dem vom weit hinten aufgeschlossenen Vierfachweltmeister Rydzek angehört.

Die entscheidende Tempoverschärfung in der Schlussphase konnten sie aber nicht mehr mitgehen. Dem 24-jährigen Fritz fehlten nach den fordernden zehn Kilometern auf weicher Loipe 11,2 Sekunden auf seinen ersten Podestplatz.

Cheftrainer freut Ausgeglichenheit

Martin Fritz war hocherfreut. "Ich bin überglücklich, es war extrem schwer mit diesen Bedingungen. Dass ich um das Stockerl mitkämpfen kann, das stellt mich richtig zufrieden. Ich habe im Sommer gut gearbeitet, ich bin richtig froh im Hinblick auf den Heimweltcup", sagte der Steirer. Einen großen Anteil habe auch das gute Material gehabt, ergänzte der 24-Jährige.

ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen zog nach den drei Wettkämpfen in Norwegen ein positives Fazit und hob die mannschaftliche Ausgeglichenheit hervor. "Man kann das Wochenende positiv resümieren. Für mich ist erfreulich, dass verschiedene Leute vorne mitfighten, das ist wichtig", meinte Eugen. Bis zum Heimweltcup gebe es aber "noch genug zu tun".

Drittbester Österreicher war als Zwölfter Ex-Weltmeister Bernhard Gruber, der erstmals in dieser Saison anschrieb. Ruka-Sieger Mario Seidl, auf der Schanze nur 16., landete nach zwei Top-Ten-Ergebnissen in Norwegen diesmal nur an der 19. Stelle.

Die nächsten beiden Bewerbe finden erst in drei Wochen unmittelbar vor Weihnachten in Ramsau statt.

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