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Wird das ÖEHV-Präsidium schon im November abgelöst?

Ein Team rund um Ex-Kanzler Christian Kern will das aktuelle Präsidium rund um Präsident Klaus Hartmann stürzen. Noch im November könnte es eine außerordentliche Generalversammlung geben.

Wird das ÖEHV-Präsidium schon im November abgelöst? Foto: © GEPA

Während Österreichs Frauen-Nationalteam bei der WM im Einsatz ist, rumort es im heimischen Eishockey-Verband weiter.

Bereits vor mehreren Wochen hat sich rund um die ICE-Vereine VSV, 99ers, Vienna Capitals und Black Wings Linz eine "Interessensgruppe" gebildet, die an einer positiven Zukunft des Eishockeysports in Österreich arbeiten und Missstände korrigieren will.

Das primäre Ziel: Das aktuelle Präsidium rund um Präsident Klaus Hartmann soll abgelöst werden.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, soll es noch im November einen Antrag auf eine außerordentliche Generalversammlung geben. Zehn Prozent aller stimmberechtigten Vereine müssten einem dementsprechenden Antrag zustimmen.

Ex-Kanzler Christian Kern an der Spitze

An der Spitze der "Interessensgruppe" steht Ex-Bundeskanzler Christian Kern. Dazu kommen dem Bericht zufolge namhafte Persönlichkeiten wie Andreas Bierwirth, ab März neuer Generaldirektor der Casinos Austria AG und Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien GesmbH, Ex-ORF-Sportkommentator Michael Berger oder Philipp Trattner, bis vor Kurzem oberster Sportbeamter des Landes und aktuell Vizepräsident Finanzen des Internationalen Rodelverbands. Auch eine Frau soll im neuen Präsidium sitzen.

Neben besseren Bedingungen für das Frauen-Eishockey stehen vor allem der Ausbau und die Sanierung der maroden Infrastruktur sowie eine Verbesserung der finanziellen Situation im Mittelpunkt.

Außerdem soll es einen ausgearbeiteten Kooperationsvertrag mit der ICE-Liga geben, der dafür sorgen soll, dass mehr österreichische Spieler in der höchsten Liga zum Einsatz kommen.

Eine Kampfabstimmung um das ÖEHV-Präsidium soll es aber nicht geben. "Wir treten nicht gegen Personen an, sondern für den Sport", wird Michael Berger in der "Kleinen Zeitung" zitiert.

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