Deutschland Deutschland GER
Österreich Österreich AUT
Endstand
3:0
0:0 , 2:0 , 1:0
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ÖEHV-Niederlage gegen Deutschland: Eine Blaupause der WM-Pleite

Wieder spielt Österreich ein solides erstes Drittel, diesmal nur ohne Tor. Im Mittelabschnitt schwingt das Momentum durch Strafen auf die deutsche Seite.

ÖEHV-Niederlage gegen Deutschland: Eine Blaupause der WM-Pleite Foto: © GEPA

Unschöne Erinnerungen wurden am Donnerstagabend in Düsseldorf geweckt.

Österreichs 0:3-Pleite zum Auftakt des Deutschland-Cups gegen den Gastgeber erinnerte stark an das letzte Aufeinandertreffen bei der Weltmeisterschaft in Zürich.

Dort verlor die ÖEHV-Auswahl mit 2:6 und vergab die wohl größte Chance auf den neuerlichen Viertelfinal-Einzug.

Parallelen zum WM-Duell

Wie schon im vergangenen Mai startete die Truppe von Teamchef Roger Bader wieder gut ins erste Drittel.

Das Spiel konnte ausgeglichen gestaltet werden, phasenweise war Österreich auch stärker als das DEB-Team. Was fehlte, war ein Tor - dem 1:0 kam Dominic Hackl per Lattenschuss am nächsten.

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Das Gegentor zum 0:1
Foto: ©GEPA

Auch die ersten zehn Minuten im Mittelabschnitt waren grundsolide, doch harte Strafen, die es auch im WM-Spiel gab, ließen das Momentum auf die deutsche Seite schwingen. Eine Sekunde vor Ablauf eines Powerplays traf der Gastgeber zur Führung, im Schlussdrittel führt ein weiteres Überzahlspiel zum 0:3. Danach war die Messe gelesen.

Teamchef Roger Bader tut sich gegenüber LAOLA1 schwer, einen Vergleich zum WM-Spiel zu ziehen. "Das sind komplett verschiedene Mannschaften, bei der WM sind bei Deutschland immer einige NHL-Spieler dabei. Doch von der Chronik her, kann man es so sehen."

Fehler wurden "beinhart ausgenutzt"

Bis zum 0:1 sei "alles in Ordnung", das erste Penalty Killing zuvor "sehr gut" gewesen, sagt der Schweizer. Dann nahm Deutschland unter Neo-Coach Andre Rankel jedoch das Zepter in die Hand, spielte die Qualität in den eigenen Reihen aus.

"Es ist eine wahnsinnig gute deutsche Mannschaft gewesen", meint Benjamin Nissner. Deutschland war bei Scheibenbesitz besser, man selbst teilweise schlampig. "Das haben sie beinhart ausgenutzt", sagt der Salzburg-Stürmer.

Der Sieg für Deutschland ist verdient, aber ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen.

Teamchef Roger Bader

Bader ärgerte wiederum das 0:2 am meisten. "Es darf nicht passieren, dass ein Gegenspieler im Slot frei zum Schuss kommt", moniert der 61-Jährige.

Der Knackpunkt war, dass man trotz einiger guter Chancen einfach kein Tor geschossen hat. "Da kann man natürlich nicht gewinnen", weiß der Schweizer. "Der Sieg für Deutschland ist verdient, aber ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen."

Trotzdem viel Positives dabei

Trotzdem nimmt der Teamchef Positives für die nächsten beiden Spiele gegen die Slowakei (Samstag, 15:00 Uhr) und Lettland (Sonntag, 11:00 Uhr) mit.

"Mit der Leistung bei Fünf-gegen-Fünf bin ich ziemlich zufrieden. Sehr viel von dem, was wir uns vorgenommen und trainiert haben, haben wir auch umgesetzt", sagt Bader.

Er ist davon überzeugt, "dass wir bei der Videoanalyse viele positive Dinge finden werden, die wir herzeigen werden." Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben, soll die Mannschaft ebenfalls nochmal gezeigt bekommen.

Bader: "Wenn es um das Forechecking, das Umschaltspiel oder die D-Zone-Coverage geht, bin ich überzeugt, dass wir einige sehr gute Momente hatten. Das soll sich wiederholen."

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