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Wird Ex-Bundeskanzler Kern neuer Eishockey-Präsident?

Die Unzufriedenheit innerhalb des ÖEHV wächst. Nun forciert eine Gruppe eine komplette Reform des österreichischen Eishockey-Verbands.

Wird Ex-Bundeskanzler Kern neuer Eishockey-Präsident? Foto: © GEPA

Im österreichischen Eishockey herrscht nicht erst nach der Boykott-Drohung des ÖEHV-Frauen-Teams Unruhe.

Laut Infos des "Kurier" soll aktuell im Hintergrund daran gearbeitet werden, die ÖEHV-Führungsetage auf komplett neue Beine aufzustellen.

An der Spitze dieser Reform soll Ex-Bundeskanzler Christian Kern stehen, der seine Kontakte im österreichischen Eishockey nutzen und neuer ÖEHV-Präsident werden könnte.

Neue Strukturen, neue Fachkompetenz?

Kern wurde von der Gruppe, die den ÖEHV reformieren möchte, als Kandidat fürs Präsidentenamt ausgemacht. Ziel sei ein Neustart im ÖEHV, neue Strukturen, mehr Fachkompetenz und nicht nur personelle Wechsel an der Spitze.

Geplant seien Beiräte – mit Personen aus Wirtschaft, Politik und Medien. Der ehemalige Sektionschef im Sportministerium, Philipp Trattner, Ex-ORF-Moderator Michael Berger und Konzern-Vorstände sollen an Bord geholt werden.

Sitzung mit ICE-Vereinen am Montag

Schon am Montag soll bei der Sitzung der ICE-Ligavereine über die ÖEHV-Führung beraten werden. Bei einer Zusage sei eine Fortsetzung der Gespräche kommende Woche geplant. Gehen diese Gespräche in die richtige Richtung, muss das neue Präsidium aber erst noch rechtskonform ins Amt gewählt werden.

Ebenfalls noch komplett offen ist, was mit ÖEHV-Präsident Klaus Hartmann und seinem Team passiert, ob sie unter Umständen sogar von sich aus den Platz räumen oder ob ein Misstrauensantrag hermuss.

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