ÖEHV: Mit jungem Team nach Italien und Slowenien

ÖEHV: Mit jungem Team nach Italien und Slowenien Foto: © GEPA
 

Mit vielen jungen Spielern bestreitet Österreichs Eishockey-Nationalteam das Finish einer kurzen und intensiven Frühjahrssaison.

16 Spieler jünger als 25 Jahre hat Teamchef Roger Bader in den Kader für die beiden Spiele in Bozen gegen Italien am Samstag (18:00 Uhr) und Sonntag (16:00 Uhr) sowie das WM-Ersatzturnier ab 15. Mai in Ljubljana nominiert. Zwei Teenager werden nächste Woche noch dazustoßen.

Die Spiele in Bozen sollen trotz zweier positiver Corona-Tests von italienischen Spielern stattfinden. Das am Dienstag geplant gewesene Testspiel der Italiener gegen die Schweiz wurde abgesagt, die Generalprobe für die A-WM will Italien aber bestreiten.

KAC-Meistercracks Ganahl und Haudum rücken nach

Zum Team der Österreicher, die ab Mittwoch in Telfs ihr viertes Trainingslager beziehen, sind von Meister KAC die Stürmer Manuel Ganahl und Lukas Haudum dazugestoßen.

Peter Schneider wird seine gegen die Slowakei erlittene Verletzung auskurieren und sollte in Slowenien wieder dabei sein. Dann werden auch Verteidiger Thimo Nickl (19) und Stürmer Marco Kasper (17) erwartet, deren Klub Rögle das Finale der schwedischen Meisterschaft bestreitet.

Mehrere routinierte und langjährige Teamspieler fehlen im aktuellen Aufgebot, allen voran der verletzte Teamkapitän Thomas Raffl. "Viele Spieler hatten Blessuren und spielten trotzdem im Play-off. Sie hätten bei einer WM vielleicht durchgebissen, aber es macht keinen Sinn, ein Risiko einzugehen", erklärt Teamchef Roger Bader.

Junge Spieler? "Bei Topnationen normal"

Also bekommen viele junge Spieler die Chance, sich in Ljubljana mit Slowenien (15.5./16:30), Polen (17.5./13:00), Ukraine (18.5./13:00), Rumänien (20.5./16:30) und Frankreich (21.5./13:00) zu messen.

"Das ist ein Vorgehen, das bei den Topnationen absolut normal ist. Die Tatsache, dass keine WM ist, macht den Anteil an jungen Spielern überdurchschnittlich groß", so Bader.

Nichts Neues beim Schweizer. "Ich werfe die jungen Spieler mutig in ihre Rollen, mit viel Eiszeit, Überzahl und Unterzahl. Eigentlich sollte jeder Freude haben, dass ich das tue und den Mut dazu habe, und nicht das Resultat in den Vordergrund stellen", betont der Teamchef.

"Ich habe immer wieder junge Spieler einberufen, ihnen Vertrauen gegeben, das sie sonst nicht immer bekommen. Das sind Spieler, die vielleicht bei einer WM noch nicht dabei sind, aber in zwei, drei Jahren den Stammkader bilden", erklärt der Schweizer.

Das ist der ÖEHV-Kader für das Italien-Doppel:

Spieler Verein
TOR:
David Kickert Augsburger Panther (GER)
Alexander Schmidt VSV (AUT)
Bernhard Starkbaum Vienna Capitals (AUT)
Verteidigung:
Nico Brunner VSV (AUT)
Dominic Hackl Vienna Capitals (AUT)
Daniel Jakubitzka EC Red Bull Salzburg (AUT)
Erik Kirchschläger Graz99ers (AUT)
Gerd Kragl Black Wings (AUT)
David Maier KAC (AUT)
Ramon Schnetzer Dornbirn Bulldogs (AUT)
Bernd Wolf HC Lugano (SUI)
Kilian Zündel EC Red Bull Salzburg (AUT)
Angriff:
Sam Antonitsch Dornbirn Bulldogs (AUT)
Benjamin Baumgartner HC Davos (SUI)
Manuel Ganahl KAC (AUT)
Tim Harnisch EC Red Bull Salzburg (AUT)
Lukas Haudum KAC (AUT)
Mario Huber EC Red Bull Salzburg (AUT)
Lukas Kainz Graz99ers (AUT)
Felix Maxa VSV (AUT)
Benjamin Nissner Vienna Capitals (AUT)
Alexander Rauchenwald EC Red Bull Salzburg (AUT)
Marco Richter Vienna Capitals (AUT)
Simeon Schwinger Dornbirn Bulldogs (AUT)
Patrick Spannring HC Thurgau (SUI)
Lucas Thaler EC Red Bull Salzburg (AUT)
Martin Ulmer VSV (AUT)

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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