Vorarlberger Rossi sorgt in Kanada für Furore

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Er ist Österreichs "Aufsteiger des Jahres" im Eishockey Rink und Marco Rossi ist die große heimische Hoffnung auf eine glanzvolle NHL-Zukunft. Der 18-jährige Vorarlberger demonstriert aktuell in der Ontario Hockey Liga (OHL) in Kanada seine überragende Form sowie seine Torjäger-Qualitäten.

Während sich seine österreichischen Alterskollegen ab heute in St. Pölten unter der Leitung von U20-Coach Marco Pewal auf die Junioren-WM in Weißrussland (9. bis 15. Dezember in Minsk) vorbereiten, verlängert der junge Center aus Feldkirch seine Tor-Serie bei den Ottawa 67's.

Rossi erzielt beim 6:1-Heimsieg seines Teams gegen North Bay Battalion - dem siebten Erfolg der Mannschaft aus Kanadas Hauptstadt in Folge - zwei Tore und leistet einen Assist. In der East Divison der OHL liegen die Ottawa 67's (20-6) nach 26 Partien mit einem Spiel weniger punktegleich (40 Zähler) mit den Peterborough Petes (19-6-1) an der zweiten Stelle.

Marco Rossi wird zum "Spieler des Abends" gewählt

Rossi erzielt gegen Battalion nach nur 78 Sekunden die frühe Führung und sorgt nach 4:35 Minuten des zweiten Drittels für das 3:0. Rossi trifft damit im sechsten Spiel der 67's in Folge, wird zum "Spieler des Abends" gekürt und hält nach 21 Partien bei überragenden 49 Scorerpunkten (16 Tore und 33 Assists).

Zudem verlängert Rossi seine beeindruckende Punkte-Serie auf neun Einsätze in denen er jeweils zumindest einen Scorerpunkt mitnimmt und gesamt 23 Zähler (11 Tore, 12 Assists) vorweisen kann.

In den letzten sechs Partien glänzt der Youngster aus dem Ländle mit zehn Toren und zehn Torvorlagen, er verbucht zudem in 13 seiner 21 Spiele (zu Beginn der Saison nach einem Check für fünf Spiele gesperrt!) jeweils mehr als einen Scorerpunkt.

Marco Rossi: "Ich will mich Tag für Tag verbessern!"

Auf seine Punkte-Serie und die Entwicklung gegenüber der Rookie-Saison im Vorjahr angesprochen, meint Rossi nach dem Spiel: "Ich habe mir nie den Kopf über Scorerpunkte zerbrochen. Ich denke nur daran, mich Tag für Tag zu verbessern. In jeder Situation - ich möchte in der neutralen Zone stärker spielen und mich in der Defensivarbeit verbessern."

Der Feldkircher ist in den Interviews auch immer voll des Lobes über seine Teamkollegen: "Die Stimmung in der Kabine ist großartig, wir haben viel Selbstvertrauen. Die Chemie auf dem Eis passt, wir haben alle ein gutes Spielverständnis und zeigen unsere Fähigkeiten so gut es geht."

Textquelle: © LAOLA1.at

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