"Solche Leute wollen wir beim Eishockey nicht haben, sie werden sehr lange keine Halle mehr von innen sehen."
Mailands Klubpräsident Christof Leitner meint in einer Stellungnahme: "Die Verantwortlichen wurden identifiziert, bei den zuständigen Behörden wurden offizielle Anzeigen erstattet, und gegen die beteiligten Personen wurde ein Verbot des Zutritts zur Arena verhängt."
Vier Personen sollen demnach festgenommen worden sein. Feichtinger: "Solche Leute wollen wir beim Eishockey nicht haben, sie werden sehr lange keine Halle mehr von innen sehen."
Milano und Bozen verurteilen Vorfälle aufs Schärfste
Sowohl der Milano HC als auch der HC Bozen verurteilen die Vorfälle indes aufs Schärfste.
In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es: "Ein solches Verhalten ist inakzeptabel und widerspricht den Werten des Sports ebenso wie der Leidenschaft, dem Fairplay und dem gegenseitigen Respekt, für die die große Mehrheit der Fans beider Mannschaften steht."
Die Begegnung sei von "großer Begeisterung, einer mitreißenden Atmosphäre und der gemeinsamen Leidenschaft für den Eishockeysport" geprägt gewesen. "Diese positiven Eindrücke verdienen es, so in Erinnerung zu bleiben und gewürdigt zu werden."
Rivalität dürfe niemals zur Feindseligkeit werden. Man werde sich auch künftig gemeinsam für eine positive und verantwortungsbewusste Fankultur einsetzen, die von Leidenschaft, Fairplay und gegenseitigem Respekt getragen wird.
Bozen hebt "äußerst professionellen" Empfang hervor
Die Südtiroler unterstreichen zudem, dass man vom Milano Hockey Club "äußerst professionell" empfangen wurde und "die Sicherheitsmaßnahmen innerhalb des Stadions voll und ganz angemessen waren."
Wie es trotz des großen Sicherheitsaufgebots zu den Krawallen kommen konnte, ist aktuell Gegenstand von Ermittlungen.