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Zajc übt scharfe Kritik am Sommer-GP: "Bewerbe ohne Konkurrenz"

Nicht nur das Teilnehmerfeld war ausschlaggebend, dass er an keinem Wettkampf teilnahm, auch die Schanzen seien zu klein gewesen, so der Slowene.

Zajc übt scharfe Kritik am Sommer-GP: "Bewerbe ohne Konkurrenz" Foto: © IMAGO / SOPA Images

Timi Zajc über starke Kritik an Sommer Grand Prix der Skispringer.

Es gebe zu wenig Konkurrenz und zu kleine Schanzen, bemängelt der Slowene, der an keinem der Wettkämpfe teilnahm. Ihm habe zudem die Motivation gefehlt.

"Ich vermisse die Wettkämpfe schon ein wenig, aber nicht die im Sommer. Wir wissen, dass die Wettkämpfe des Sommer-Grand-Prix ohne Konkurrenz waren, es waren wenige Springer am Start, und ich hatte nicht die richtige Motivation, dorthin zu gehen. Auch die Schanzen waren sehr klein", wird er von "Zurnal24.si" zitiert.

Prevc und Co. im Continental Cup am Start

Der Dominator des vergangenen Winters, Domen Prevc, ging im Continental Cup an den Start, ebenso wie beispielsweise Anze Lanisek. Die Gesamtwertung gewann hingegen der Österreicher Clemens Aigner. Damit sicherte er den ÖSV-Adlern zudem einen Quotenplatz für den kommenden Winter (mehr dazu >>>).

Seinen ersten Wettkampf will Zajc in Klingenthal bestreiten. Dort findet das Finale des Sommer Grand Prix statt. Dort seien "mehr oder weniger alle schon gut vorbereitet und mit der richtigen Wettkampfausrüstung dabei".

Eine große Bedeutung schreibt er dem Wettkampf dennoch nicht zu: "Auch wenn du beim Grand Prix 20. wirst, bedeutet das noch nichts für den Winter", sagt er bei einer Teamvorstellung.

Vergleich mit Österreichern

Interessant ist zudem, dass Österreichs Springer laut Zajcs Aussagen bei einem Training zu Gast waren, er könne jedoch noch nicht einschätzen, wo er im Vergleich zur Konkurrenz stehe.

Vergangene Saison tat sich der 26-Jährige schwer. Am Ende der Saison reichte es lediglich für Rang 27 der Gesamtwertung. Bei der Vierschanzentournee musste er nach zwei Stationen aufgrund einer roten Karte zusehen.

Dennoch habe er mit der Vergangenheit abgeschlossen. "Nach dem Ende der vergangenen Saison habe ich mich bemüht, die Sprünge eine Zeit lang komplett auszublenden und beiseitezulegen. Jetzt ist es viel leichter, weil wir bei null anfangen. Was letztes Jahr passiert ist, habe ich schnell vergessen", meint er abschließend.

Für die Skispringer beginnt der Winter am 20. November mit einem Mixed-Bewerb in Lillehammer.

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