Raffl erkannte Probleme schnell
Nach einem äußerst schwachen Start in den Grunddurchgang wurde schnell klar, dass diese Mannschaft weit entfernt von einem Platz unter den ersten Fünf ist.
Die Probleme seines Heimatvereins erkannte auch NHL-Leihgabe Michael Raffl innerhalb kürzester Zeit, der die Sachlage innerhalb des Vereins beinhart angesprochen hat. Auch VSV-Boss Gerald Rauchenwald nimmt sich kein Blatt mehr vor den Mund.
So wurde dem NHL-Legionär sehr schnell klar, dass im Team zu viele auf sich selbst und nicht auf die Mannschaft fokussiert sind. Der VSV ist keine Einheit und Raffl sagte, dass dies solange bleiben wird, bis einer in der Kabine aufsteht und dies regeln würde, erklärte der 32-Jährige nach der Niederlage gegen Linz.
Heimische Spieler wurden für Kleinigkeiten sanktioniert
Rauchenwald nannte die Hintergründe der Entlassung von Dan Ceman - der 47-Jährige hat eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zugelassen. Während die Legionäre alle Freiheiten bekamen, wurden heimische Spieler für Kleinigkeiten sanktioniert.
Dies führte zu einem Bruch im Teamgefüge, welchen nun Neo-Coach Daum ausbügeln muss. Vorerst wird aber Interimscoach Marco Pewal versuchen, der Mannschaft die nötige Ruhe und den nicht immer vorhandenen Fokus zu bringen.
Wie Pewal gegenüber der "Kleinen Zeitung" angab, konnte er zuletzt vor Ärger kaum schlafen und sprach im Training die Dinge beim Namen an.
Ob bereits gegen die Bratislava Capitals (Dienstag, ab 19:15 Uhr im LIVE-Ticker) der Umschwung gelingt, bleibt abzuwarten.