Salzburg rutscht gegen Schlusslicht Pustertal aus

 

War die Penalty-Niederlage gegen Tabellenführer Ljubljana noch keine Überraschung, setzt es für Red Bull Salzburg gegen den HC Pustertal einen unerwarteten Punkteverlust. Das bisherige Schlusslicht der bet-at-home ICE Hockey League gewinnt in der 23. Runde auswärts 4:3 nach Penaltyschießen.

Die Südtiroler präsentieren sich gegen spielbestimmende "Eisbullen" eiskalt. Nach einer anfänglichen Drangphase der Gastgeber treffen Kristensen (18.) und Harju (20.) völlig gegen den Spielverlauf zur 2:0-Pausenführung der Südtiroler.

Zwar rücken Brennan (26.) und Huber (39.) die Angelegenheit im Mitteldrittel wieder gerade, aber Pustertal lauert weiter im Konter auf Gelegenheiten. So besorgt Ikonen (56.) in die Salzburger Schlussoffensive die nächste kalte Dusche der Gastgeber, immerhin rettet Nissner im Powerplay die Overtime (57.).

Am Ende des Abends sorgt Carey mit dem letzten Penalty für den ersten Pustertal-Auswärtssieg nach neun erfolglosen Versuchen.

Damit muss Salzburg in der Tabelle Fehervar den Vortritt lassen, ist jetzt Dritter. Pustertal gibt die Rote Laterne ab, schiebt sich an Dornbirn und Linz vorbei.

Erfolglose Rückkehr des HCI

Die Rückkehr in den Spielbetrieb bringt für den HC Innsbruck, der zuletzt am 7. November ein Spiel bestritt, kein Erfolgserlebnis. Gegen den KAC gibt es im vierten Saisonduell mit einem 0:4 daheim die dritte Niederlage.

Die Corona-gebeutelten "Haie" treten zwar frischer auf, als es die letzten Wochen vermuten ließen, offensiv gibt es aber nur eine ernsthafte Drangphase, in der ausgerechnet das 0:2 durch Ganahl fällt (39.). Zuvor sorgt der sehr auffällige Haudum für die verdiente Führung (25.).

Im Schlussabschnitt wird es durch Obersteiner (52.) und Vallant (60.) deutlich. Während der KAC jetzt Vierter ist, rutschen die Innsbrucker von Rang drei auf sechs ab.

Capitals biegen Bozen

Die Vienna Capitals fahren in Bozen den ersten Auswärtssieg nach zuletzt zwei Schlappen in Graz und Villach ein. Die Wiener siegen mit 2:1.

In einem temporeichen Spiel gehen die "Foxes" nach einem geblockten Schuss und folgenden Gegenstoß durch Gazley (2.) in Führung. Hartl (4.) hat nur kurz darauf eine Antwort parat, er verwertet eine traumhafte Kombination über Lowry und Neal.

Mit Fortdauer übernehmen die Wiener die Oberhand, Bauer (27.) vergibt unter anderem aus kurzer Distanz. Mitten in eine Drangphase der Südtiroler bringt Lakos (38.) einen Schlagschuss im Tor unter, das Urgestein trifft von der Blauen Linie.

Bozen wirft im Schlussabschnitt alles nach vorne, findet vor allem in einem Powerplay viele Chancen vor. Trivellato (51.) trifft aber nur die Latte. Die Caps bringen den Sieg schlussendlich über die Zeit, zementieren den siebten Platz ein. Bozen findet auch nach der Trennung von Head-Coach Doug Mason nicht auf die Siegerstraße zurück.

Dornbirn steckt tief in der Krise

Der VSV feiert mit einem 5:1 gegen die Dornbirn Bulldogs den vierten Sieg am Stück, die Vorarlberger sind somit seit zwölf Spielen sieglos.

Schon im ersten Drittel herrschen klare Verhältnisse, Hughes trifft schon in der zweiten Spielminute zum 1:0. Zuvor vergibt Kosmachuk (1.) nach wenigen Sekunden ein Breakaway. Dornbirn findet sich kaum zurecht, die Folge ist der zweite VSV-Treffer durch Zauner (12.), der einen Onetimer ins Netz knallt.

Krastenbergs (20.) stellt kurz vor der Drittelpause auf 3:0, im zweiten Drittel lässt es der VSV gemächlicher angehen und kann nicht nachlegen. Dornbirn bleibt dagegen weiter harmlos, kommt erst im Schlussabschnitt etwas auf.

Fraser (49.) macht mit seinem Treffer den Deckel endgültig drauf, wenngleich die Bulldogs in Unterzahl durch Schwinger (51./SH) treffen. Beck (52.) lässt die Chance auf das 2:4 per Penalty aus. In der 55. Minute darf Kosmachuk über seinen 14. Saisontreffer jubeln, er bezwingt Dornbirn-Torwart Herzog durch die Beine.

Der VSV verbessert sich auf Rang fünf, Dornbirn rutscht auf die zwölfte Position ab.

Graz rehabilitiert sich

Die Graz99ers verdauen das 2:7-Debakel vom vergangenen Dienstag in Ljubljana stark, gewinnen bei den Black Wings Linz mit 2:1.

Dabei sind die Stahlstädter im ersten Abschnitt das bessere Team und gehen folgerichtig durch Romig (12.) in Führung. Nach Vorlage von Rotter trifft der Angreifer aus spitzem Winkel ins kurze Eck. Lebler (13.) legt beinahe nach, findet in Lundström aber seinen Meister.

Daraufhin reißen die Murstädter das Spielgeschehen an sich, drehen innerhalb weniger Minuten das Spiel. Nach 36 Spielminuten steht Martin (36.) genau richtig und verwertet einen Rebound, kurz vor der Drittelpause fälscht Schiechl (40.) einen Ackered-Schlenzer ab.

Die Begegnung gestaltet sich offen, Boivin (51.) verpasst die Vorentscheidung. Der Graz-Verteidiger trifft nur die Latte. Da Linz nicht mehr nachlegen kann, bleibt es beim 2:1-Sieg der 99ers, die ihren zehnten Platz wahren. Die Black Wings bleiben mit einem Punkteschnitt von 0,957 das Schlusslicht der Liga.

Fehervar bezwingt Znojmo

Fehervar setzt sich im Duell mit dem HC Znojmo 5:1 durch.

Nach sieben Spielminuten erzielt Campbell (7.) die Führung, die Atkinson (25.) im zweiten Drittel ausbaut. Matus (26.) bringt die Tschechen wieder heran, Sarauer (35.) stellt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Bartalis (46.) und Mihaly (54.) machen schlussendlich alles klar.

Fehervar festigt den zweiten Platz hinter Tabellenführer Olimpija Ljubljana, Znojmo bleibt auf dem neunten Platz hängen.

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