Aus diesem Spiel können die Wiener nicht viel mitnehmen, Salzburg war über die gesamte Spieldauer in allen Belangen überlegen. Barr gibt die Hoffnung jedoch nicht auf: "Du musst vier Spiele gewinnen, das bedeutet, Salzburg muss noch einen Sieg einfahren."
Diesen vierten Sieg wollen die Capitals so weit wie möglich hinauszögern, sogar gänzlich verhindern. "Wir müssen noch vier Spiele gewinnen, das ist ein etwas längerer Weg", weiß auch Barr, dass die Zeichen klar gegen die Donaustädter stehen.
Womöglich hing einigen Spielern noch die äußerst bittere Heim-Niederlage am Samstag in der eigenen Arena in den Köpfen, welche die Serie früh in Richtung der Mozartstädter lenkte. Just aus diesem Spiel können die Caps allerdings auch ihre Lehren ziehen, auch sie wissen, Salzburg ist nicht unschlagbar.
"Müssen unser bestes Spiel zeigen, vielleicht sogar mehr"
"Wir wissen, dass wir Salzburg schlagen können", betont Barr. "Dafür müssen wir unser bestes Spiel zeigen, vielleicht sogar mehr. Heute ist uns das nicht gelungen." In Spiel vier muss dies gelingen, sonst geht es mit dem Charter in den Urlaub.
Ein Fakt, der den Capitals durchaus in die Karten spielen könnte, meint der Kanadier. "Es wird für uns leicht sein, uns auf Spiel vier zu fokussieren", hofft der Chefbetreuer auf einen letzten Motivationsboost, wie ihn der KAC in der Viertelfinal-Serie gegen die Wiener hatte.
Barr ist aber auch bewusst, dass "wenn wir nicht gut spielen, konzentriert agieren und mehr Tore schießen, dann spielen wir nicht mehr weiter."
Er fordert: "Wir müssen einfach unseren Job erledigen!"
Die besten Highlights des dritten Halbfinal-Spiels im VIDEO: