Clijsters nach Comeback weiter sieglos

Clijsters nach Comeback weiter sieglos Foto: © getty
 

Die ehemalige Tennis-Ranglistenerste Kim Clijsters muss bei ihrem Comeback weiter auf ihren ersten Sieg warten. Die 38-jährige Belgierin verlor am Donnerstag ihr Erstrundenmatch beim WTA-Turnier in Indian Wells gegen die Tschechin Katerina Siniakova mit 1:6,6:2,2:6.

Clijsters hatte eine Wildcard für das Turnier, bei dem sie 2003 und 2005 triumphiert hatte, erhalten. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin hatte in der vergangenen Woche in Chicago auch in der ersten Runde verloren.

Die dreifache Mutter war Anfang 2020 nach sieben Jahren Pause auf die WTA-Tour zurückgekehrt, musste anschließend aber wegen einer Knieoperation und einer Corona-Erkrankung auch länger pausieren.

"Insgesamt gibt es definitiv Momente, in denen ich mich am Platz richtig gut fühle, aber auch welche, wo ich einfach zu unbeständig spiele. Das ist aber Teil des Prozesses, ich weiß, dass es auf dem Weg zurück keine sanfte Fahrt geben wird", sagte Clijsters.

Raducano: Erster Einsatz nach US-Open-Triumph

Ihren ersten Einsatz noch vor sich hat Emma Raducanu. Die 18-Jährige tritt in Kalifornien erstmals seit ihrem US-Open-Triumph an.

"Ich bin super stolz darauf, was ich erreicht habe. Ich klammere mich jetzt aber nicht daran, sondern schaue nach vorne. Ich bin wirklich hungrig nach mehr Erfolgen", verlautete die Britin.

Sie bekommt es in der Auftaktrunde mit der Aliaksandra Sasnowitsch aus Belarus zu tun und würde bei einem Aufstieg bereits in der 2. Runde auf die Rumänin Simona Halep treffen.

Medvedev mangelt es nicht an Motivation

Im Herren-Bewerb hat Daniil Medvedev zu Beginn ein Freilos. Auch für den Russen ist es der erste Einsatz seit dem Gewinn der US Open. Dadurch hat sich für ihn einiges geändert.

"Ich weiß nicht warum, aber sehr viele Leute wollen jetzt für mich im Restaurant zahlen. Das ist einerseits lustig, aber irgendwie auch komisch", gab der Weltranglisten-Zweite Einblick. Ihm selbst mangelt es nicht an Geld, hat er doch alleine in diesem Jahr schon fast 20 Millionen Dollar (17,30 Mio. Euro) an Preisgeld verdient.

Aus sportlicher Sicht holte er sich bei einer Trainingswoche in Los Angeles den Feinschliff für Indian Wells. "Auch wenn ich hier in der 2. Runde verlieren würde, würde es nichts mit meiner Motivation zu tun haben", versicherte der 25-Jährige.

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