Leben als Profi: Osaka fühlt sich privilegiert

Leben als Profi: Osaka fühlt sich privilegiert
 

Naomi Osaka hat knapp drei Monate nach ihrem Rückzug von den French Open und dem Öffentlichmachen depressiver Phasen nach eigenen Worten ihre Sicht auf ihr Leben als Profisportlerin geändert.

Beim Turnier in Cincinnati erklärt die Weltranglisten-Zweite nach dem Einzug ins Achtelfinale, sie wolle gerade nirgendwo anders in der Welt sein als in den USA, um dort Tennis zu spielen. Sie fühle sich privilegiert, vor Fans zu spielen, die ihretwegen kommen würden.

Die 23-Jährige verweist bei ihren Ausführungen auf Haiti - dem Heimatland ihres Vaters, das von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde - und Afghanistan, wo die Taliban wieder die Macht übernommen haben. Auch das eingeschränkte Leben während der Corona-Pandemie beschreibt sie als belastend.

"Selbst wenn ich verloren hätte, hätte ich mich als Gewinnerin gefühlt", sagt Osaka nach dem 4:6,6:3,6:4 am Mittwoch gegen US-Jungstar Coco Gauff. Es war der erste Sieg auf der WTA-Tour für Osaka seit den French Open. Zuletzt hatte sie bei den Olympischen Spielen in Tokio gespielt, verlor dort aber schon im Achtelfinale.

Halep bangt um US-Open-Teilnahme

Die frühere Weltranglisten-Erste Simona Halep hat sich indes erneut verletzt und fällt möglicherweise auch für die US Open aus. Die Rumänin verzichtete auf ihr Zweitrunden-Match beim WTA-Turnier in Cincinnati, da bei einer Untersuchung ein kleiner Einriss in den rechten Adduktoren festgestellt worden war. Daher sei es zu riskant gewesen, gegen Jessica Pegula (USA) am Mittwoch anzutreten, erklärt Halep.

"Ich werde mich ausruhen und alles tun, was ich kann, um für die US Open bereit zu sein", schreibt die 29-Jährige bei Twitter. Das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 30. August in New York.

Halep war beim Turnier in Cincinnati erstmals nach einer dreimonatigen Pause wieder auf der Tour dabei. Beim Turnier in Rom hatte sie sich im Mai im Match gegen die Deutsche Angelique Kerber an der linken Wade verletzt und fehlte danach bei den French Open, in Wimbledon sowie bei den Olympischen Spielen. Mittlerweile belegt die frühere French-Open- und Wimbledonsiegerin nur noch Platz 13 in der Weltrangliste.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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