Ana Ivanovic beendet ihre Karriere

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Die ehemalige Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic beendet ihre Karriere.

Das gibt die 29-jährige Serbin am Mittwochabend in einem Facebook-Video bekannt. Ivanovic, die mit dem deutschen Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger verheiratet ist, begründet diesen Schritt mit körperlichen Defiziten aufgrund von Verletzungen, die es ihr nicht mehr erlauben, auf höchstem Niveau Tennis zu spielen.

2008 gewann Ivanovic die French Open und führte in diesem Jahr insgesamt zwölf Wochen die Weltrangliste an.

Die 29-jährige Serbin gewann 15 WTA-Turniere und verdiente mehr als 15 Millionen Dollar Preisgeld.

Ivanovic hat ihr letztes Turnier bei den US Open Ende August in New York bestritten, wo sie in der 1. Runde scheiterte und danach wegen einer Verletzung ihr vorzeitiges Saisonende verkündete.

Ominöser Nachsatz der Tennis-Pensionistin

Ivanovic hat sich ohne Wehmut und ganz offenbar im Reinen mit sich selbst vom Tennis verabschiedet. "Es gibt so viel zu feiern", erklärt sie gut gelaunt.

Das notwendige physische Niveau für Höchstleistungen kann die French-Open-Siegerin von 2008 nach eigener Einschätzung nicht mehr erreichen. Die Entscheidung sei schwierig gewesen, räumt Ivanovic wenige Tage vor dem Beginn der neuen Saison ein. Doch sie hat sich ganz offenbar inzwischen damit abgefunden.

"Ich habe meine Träume gelebt und hoffe sehr, dass ich anderen helfen kann, das auch zu tun", sagt die 29-Jährige.

Ab sofort möchte die Serbin "Botschafterin für Sport und gesundes Leben" sein, sich für das Kinderhilfswerk Unicef engagieren, aber auch geschäftlich in Sachen Schönheit und Mode unterwegs sein.

"Und außerdem? Wer weiß...", meint Ivanovic fünfeinhalb Monate nach der Hochzeit mit Schweinsteiger in Venedig.

"Nicht so schlecht für ein kleines Mädchen aus Serbien"

Einige Wochen zuvor hatte sie bei den French Open noch die dritte Runde erreicht, danach gelang ihr kein Sieg mehr.

Bei ihrem ersten Match nach der Trauung war sie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ebenso gleich gescheitert wie bei den US Open einige Wochen später. Die Niederlage gegen die Tschechin Denisa Allertova vor vier Monaten in New York war ihr letztes Match.

Zum Saisonende steht Ivanovic auf Platz 65 der Weltrangliste. An die großen Erfolge des Jahres 2008 konnte sie nur noch mit dem Halbfinale 2015 in Paris anknüpfen.

Das sei nicht so schlecht für ein kleines Mädchen aus Serbien, befindet sie nun.

"Ich habe Höhen gesehen, von denen ich nie zu träumen gewagt habe, und viele denkwürdige Matches bestritten", sagt Ivanovic und verspricht, sie werde nicht komplett aus dem Tennis-Zirkus verschwinden.



"Victoria Milan" hat nach der heißesten Tennisspielerin gesucht - eine dieser vier Damen ist die glückliche Gewinnerin des Votings. Bild 1 von 51
Es ist ANA IVANOVIC. Bild 2 von 51
Die Serbin bekommt 24 Prozent aller Stimmen und setzt sich damit knapp gegenüber der Konkurrenz durch. Bild 3 von 51
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Platz zwei geht an MARIA SHARAPOVA. Bild 7 von 51
Die Russin wird ebenfalls heiß begehrt, mit 21 Prozent betrachtet mehr als jeder Fünfte sie als persönliche Nummer eins. Bild 8 von 51
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Das Podest wird komplettiert von Eugenie Bouchard. Bild 12 von 51
Sportlich hat sie ein wahres Seuchenjahr hinter sich, optisch läuft's ganz offensichtlich weiterhin wunderbar. Bild 13 von 51
Die Kanadierin bekam 19 Prozent aller Stimmen. Bild 14 von 51
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Knapp am Podest vorbei schrammt Caroline Wozniacki. Bild 17 von 51
Die Dänin wird Vierte, elf Prozent der Votings gehen an sie. Bild 18 von 51
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Auf dem sechsten Platz folgt die einzige Deutsche im Voting - Angelique Kerber. Bild 22 von 51
Exakt jeder Zehnte findet die 27-Jährige als heißestes Spielerin der WTA-Tour. Bild 23 von 51
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Der Shootingstar der Saison heißt Garbine Muguruza. Bild 27 von 51
Die Wimbledon-Finalistin kämpfte sich als erste Spanierin seit 15 Jahren in die Top-3 der Weltrangliste. Bild 28 von 51
Bei "Victoria Milan" reicht es zwar nicht zu einem Stockerlplatz, doch auch Position sechs ist aller Ehren wert. Bild 29 von 51
Fünf Prozent aller Stimmen gehen auf ihr Konto. Bild 30 von 51
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Agnieszka Radwanska wurde bereits mehrfach zur beliebtesten Spielerin gewählt, der Titel der "heißesten WTA-Dame" fehlt ihr aber noch. Bild 32 von 51
Die Polin landet mit vier Prozent aller Votings auf Position sieben. Bild 33 von 51
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Sportlich ist Serena Williams die klare Nummer eins der Welt, in diesem Ranking kann man das nicht behaupten. Bild 37 von 51
Die 4.589 Befragten wählen sie auf Position acht - die US-Amerikanerin erhält drei Prozent der Stimmen. Bild 38 von 51
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Petra Kvitova muss mit dem neunten und vorletzten Platz vorlieb nehmen. Bild 42 von 51
Die Tschechin hat am Ende zwei Prozent zu Buche stehen. Bild 43 von 51
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Das Schlusslicht bildet Simona Halep. Bild 47 von 51
Die Rumänierin wird mit einem Prozent Zehnte. Bild 48 von 51
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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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