Thiem gibt in Wimbledon verletzt auf

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Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem muss beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in der ersten Runde verletzt aufgeben.

Der Weltranglisten-Siebente aus Lichtenwörth liegt gegen den zypriotischen Altstar Marcos Baghdatis mit 4:6, 5:7, 0:2 zurück, ehe er wegen Rückenschmerzen nicht mehr weiterspielen kann. Nach dem zweiten Satz unterzog sich Thiem einer Behandlung am Nacken, die allerdings nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Im Vorjahr schaffte es Thiem noch bis ins Achtelfinale.

Kein Breakball für Thiem

Seit den Australian Open 2015 schied der Schützling von Günter Bresnik nicht mehr so früh bei einem Grand-Slam-Turnier aus. Thiem, der zuletzt bei den French Open erst im Endspiel an Rafael Nadal scheiterte, konnte sich gegen Baghdatis im gesamten Spielverlauf keinen einzigen Breakball erarbeiten.

Durch das Aus von Thiem ist nun Dennis Novak der einzige noch in einem Einzelbewerb verbliebene Österreicher. Der Qualifikant bekommt es am Mittwoch in Runde zwei mit dem Franzosen Lucas Pouille zu tun.

Besonderer Sieg für Baghdatis

Für Baghdatis war der Sieg im ersten Duell mit Thiem überhaupt ein ganz besonderer. Der in der Rangliste auf Position 95 aufscheinende 33-Jährige hatte auf ATP-Ebene zuvor seit einem Drittrundensieg gegen den Israeli Dudi Sela in Indian Wells am 14. März keine Partie mehr gewonnen.

Der letzte seiner vier ATP-Turniersiege liegt mit 2010 (Sydney) schon lange zurück. In der zweiten Runde bekommt es der ehemalige Ranglistenachte mit dem Russen Karen Khachanov zu tun, der den Spanier David Ferrer mit 6:1, 7:6 (3), 3:6, 7:5 besiegte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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