US Open: Diese Horror-Lose drohen Thiem

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Vor der Auslosung ist einem Tennis-Spieler nur selten eine ernsthafte Prognose vor einem wichtigen Turnier zu entlocken.

Schließlich ist es schwierig, die Erfolgschancen abzuschätzen, wenn der Weg im Raster überraschend hohe Hürden mit sich bringt, mit denen man zuvor nur bedingt rechnen konnte.

Richtig heftig könnte es am Donnerstag um 20 Uhr MEZ bei der Auslosung für die US Open werden.

Aufgrund zahlreicher Umbrüche in der Herren-Weltrangliste könnte es beim letzen Grand-Slam-Turnier des Jahres schon in den ersten Runden zu einigen echten Hammer-Duellen kommen.



Wawrinka als Horror-Los

Das Horror-Los schlechthin stellt Stan Wawrinka dar: Der US-Open-Sieger von 2016 und dreifache Grand-Slam-Gewinner ist nach seiner Verletzungspause nur dank einer Wild Card im Hauptbewerb und könnte als ungesetzter Spieler schon in Runde eins auf jeden gesetzten Spieler wie Rafael Nadal, Roger Federer, Novak Djokovic oder auch Dominic Thiem treffen.

Der 24-jährige Niederösterreicher hat in Flushing Meadows überhaupt mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen: Erstmals seit zwei Jahren findet sich Thiem als Nummer neun der Welt nicht mehr unter den ersten acht Gesetzten bei einem Grand-Slam-Turnier. Damit droht dem Schützling von Günter Bresnik bereits im Achtelfinale ein Duell mit einem der ganz großen Kaliber.

In den ersten Runden drohen starke Gegner

Im Vorjahr war für Thiem in der der Runde der letzten 16 Endstation, als er gegen Juan Martin Del Potro eine klare 2:0-Satzführung noch aus der Hand gab. Doch selbst der Weg dorthin könnte mit unangenehmen Hindernissen gespickt sein.

Neben Wawrinka könnte es bereits in Runde eins zu Aufeinandertreffen mit dem deutschen Routinier Philipp Kohlschreiber, Frankreichs Tennis-Clown Gael Monfils, dem unangenehmen Franzosen Gilles Simon oder den aufstrebenden Youngsters Andrey Rublev, Frances Tiafoe oder Alex de Minaur kommen.

Änderungen in der kommenden Saison

Ab der kommenden Saison könnte der Auslosung bei den Grand-Slam-Turnieren übrigens eine noch höhere Bedeutung zukommen: Die ITF überlegt nämlich, die Setzliste wieder von 32 auf 16 Spieler zu reduzieren. Damit steigt die Chance auf potenzielle Top-Matches in den ersten Runden. Die Veranstalter erhoffen sich dementsprechend interessantere Partien an den ersten Turniertagen.

Der zusätzliche Vorteil an dieser Variante: Spieler zwischen den Nummern 25 und 32 treffen aktuell in ihrem Raster-Ast garantiert in Runde drei auf einen der Top-8-Spieler, falls dieser nicht in den ersten beiden Runden scheitert. Dementsprechend ambivalent ist eine Setzung in diesem Bereich.


Textquelle: © LAOLA1.at

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