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Erste Bank Open erreichen erstmals 90.000-Zuschauer-Marke

Alexander Zverev hat in Wien laut Herwig Straka für "ein 'Once in a lifetime"-Ereignis gesorgt. Auch die Entwicklung von Nebencourt Marx Halle begeistert.

Erste Bank Open erreichen erstmals 90.000-Zuschauer-Marke Foto: © IMAGO / Beautiful Sports International
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Das Wiener ATP-Tennisturnier hat auch heuer noch einen draufgesetzt.

Wie Turnierdirektor Herwig Straka am Sonntag bei der Bilanz-Pressekonferenz betont, war man drauf und dran, erstmals in der Geschichte des Events die Marke von insgesamt 90.000 Zuschauern zu übertreffen.

Dazu kam die Bestmarke von sechs aktuellen Top-Ten-Spielern im Raster sowie als besonderer Höhepunkt die Krönung von Alexander Zverev mit dessen Viertelfinaleinzug zur Nummer eins der Weltrangliste.

"Das war ein "Once in a lifetime"-Ereignis, dass ein Spieler in Wien Nummer eins wird", betont Straka.

Straka: "Haben es jedes Jahr geschafft, es weiter zu toppen"

Insgesamt 30-mal hatte es dies erst weltweit gegeben. Wichtig war dem Steirer auch zu betonen, dass die Stars es nicht bei der Teilnahme belassen haben. "Es ist die schönste Bestätigung, dass die Spieler nach Wien kommen und dass sie vor allem weit kommen."

Mit Zverev, Carlos Alcaraz und Daniil Medvedev standen drei aus den Top 5 der Weltrangliste im Halbfinale, dazu Alex de Minaur. Der Australier schaltete in der Vorschlussrunde Zverev aus und nahm es mit Alcaraz auf.

"Wenn es die Nummer 1 der Welt nicht ins Finale geschafft hat, sagt das alles über das Turnier aus", merkt Wiens Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) an. Gerda Holzinger-Burgstaller, Chefin der Erste Bank Österreich, macht diesbezüglich nur eines Sorge: "Wie soll man das nächstes Jahr noch toppen?"

Straka macht sich damit aber keinen Stress: "Das hat es schon mehrere Jahre lang geheißen und wir haben es noch jedes Jahr geschafft, es weiter zu toppen. Ich bin zuversichtlich, dass wir es weiter toppen werden. Wer weiß, was passiert."

"...außer wir stellen noch ein paar Sesseln dazu"

Dem Parallel-Turnier in Basel hat Wien dabei schon längst den Rang abgelaufen. "Unser Ziel ist es nicht, dass wir besser sind als Basel. Man muss auf sich selbst schauen, nicht auf die Konkurrenz", antwortet Straka auf APA-Anfrage.

"Wir machen unser Ding, versuchen, die Spieler gut zu behandeln, ihnen das ganze Jahr Wertschätzung zu geben. Das ist ein Prozess. Deswegen kommen sie gerne nach Wien." Kleinigkeiten würden den Unterschied ausmachen, wie etwa der Opernbesuch am Montag von Alcaraz und Zverev. Der sah sich dann auch gleich eine Othello-Vorstellung an.

Dass die Zuschauer-Topmarke erneut geknackt wurde, sei an den täglich rund 1.000 Zuschauern am Neben-Court in der Marx Halle gelegen. Straka: "Dass das so gut angenommen wurde, war am schönsten. Wir hatten da eine Mischung aus Einzel, Doppel, Rollstuhl-Tennis, Alcaraz hat da trainiert, Musetti gespielt - das hat perfekt funktioniert."

Dazu kam der erste ausverkaufte Montag in der Turnier-Geschichte. "Wir waren sieben Tage ausverkauft. In dem Punkt können wir nicht mehr besser sein, außer wir stellen noch ein paar Sesseln dazu", meint der Turnierboss schmunzelnd.

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