Miedler L / Oberleitner N M/O
Seggerman R / Tien L S/T
Endstand
2:0
6:1 , 7:5
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Heimsieg! Miedler/Oberleitner holen Doppel-Titel in Wien

Das österreichische Top-Doppel setzt seinen unglaublichen Lauf fort und sichert auch den Titel bei den Erste Bank Open in Wien.

Heimsieg! Miedler/Oberleitner holen Doppel-Titel in Wien Foto: © GEPA

Heimsieg bei den Erste Bank Open 2026!

Lucas Miedler und Neil Oberleitner sichern sich am Sonntag den Doppel-Titel beim ATP-500-Hartplatzturnier in Wien.

Das österreichische Duo behält im Endspiel gegen die US-Paarung Ryan Seggerman/Learner Tien 6:1, 7:5 die Oberhand.

Besonders der erste Satz wird zu einer klaren Sache: Zwei Breaks von Miedler/Oberleitner sorgen für ein deutliches 6:1. Im zweiten Abschnitt tanzt zunächst keines der beiden Doppel aus der Reihe, ehe den Österreichern das Break zum 6:5 gelingt. In weiterer Folge serviert Miedler erfolgreich zum Turniergewinn aus.

Dritter Wien-Titel für Miedler, Premiere für Oberleitner

Miedler darf sich somit über seinen dritten Wien-Titel freuen, nachdem er 2022 und 2024 bereits an der Seite von Alexander Erler triumphierte. Für Oberleitner ist es hingegen der erste Triumph bei den Erste Bank Open.

Es ist zudem die Fortsetzung einer unglaublichen Serie. Erst vor zwei Wochen sicherten sich Miedler/Oberleitner beim ATP-1000-Masters in Shanghai ihren ersten gemeinsamen Titel, vergangene Woche erreichten sie beim ATP-250 in Almaty das Endspiel, welches verloren ging.

Nun lassen sie im dritten Finale binnen zwei Wochen den zweiten Titel folgen.

Oberleitner mit neuem Career-High

Das hat auch Auswirkungen auf die ATP-Doppel-Weltrangliste. In dieser springt Oberleitner an Partner Miedler vorbei und sorgt mit Platz 19 für ein neues persönliches Career-High.

Der 30-jährige Miedler nimmt direkt hinter dem 27-jährigen Oberleitner Platz 20 ein.

"10.000 Leute schreien, das ist unbeschreiblich"

"Hier zu spielen macht jedes Mal mehr Spaß", sagt Miedler. "Es ist mit Abstand mein Lieblingsplatz auf dieser Welt, es gibt nichts Vergleichbares."

Oberleitner: "Rauszugehen und 10.000 Leute schreien, das ist unbeschreiblich. Ich wünschte, ich könnte das ein- und immer wieder auspacken." Beide vergaßen auch die Unterstützung von Familien, der Betreuer um Coach Alexander Peya und Turnierdirektor Herwig Straka nicht.

Miedler dazu: "Du hast eine Vision gehabt. Es ist jetzt eines der besten Turniere auf der Welt, es fehlt uns da an nichts."

Im Race für die Turiner Finals rückt das österreichische Davis-Cup-Doppel trotz nur vier gemeinsam bestrittener Turniere auf Rang 16 vor. Der Trip in zwei Wochen nach Italien wird sich aber nicht mehr ausgehen, selbst wenn die beiden in einer Woche auch den dortigen 1000er-Titel abholen sollten.

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