Koubek über Rodionov: "Ein richtiger Bär!"

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Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek zeigte sich nach der Davis-Cup-Premiere von Debütant Jurij Rodionov beeindruckt.

Der 19-jährige Niederösterreicher verlor am Freitag zwar gegen die chilenische Nummer eins, Nicolas Jarry, zeigte aber eine durchaus ansprechende Leistung gegen den Weltranglisten-41.

„Er ist einer, der echt will und fightet bis zum Schluss. Das taugt mir persönlich extrem“, lobt Koubek im Gespräch mit LAOLA1 seinen neuen Stern am rot-weiß-roten Tennis-Himmel.

Die Stärken Rodionovs seien augenscheinlich: „Er ist ein richtiger Bär, hat viel Kraft, ist fit, kann sich bewegen und schnell spielen. Dazu ist er ein Lefty – die sind bekanntlich immer die besten“, grinst die ehemalige Nummer 20 der Welt – selbst ein gefürchteter Linkshänder auf der Tour.

"Für sein Alter sehr reif und mental stark"

Eine präzise Prognose über die künftige Karriere des Niederösterreichers traut sich Koubek nicht abgeben. „Wie weit es geht, kann ich nicht sagen. Alles, was er sich vornimmt, ist aber möglich, wenn er weiter so hart an sich arbeitet.“

Nach seinem Auftritt gegen Jarry gab Rodionov die Top 20 bzw. Top 10 als Karriere-Ziel aus und stellt dabei klar, dass er kein Mann der leisen Töne ist. „Er ist für sein Alter sehr reif und mental stark.“

„Er ist ein Charakter, der Drucksituationen für sich und nicht gegen sich verwendet. Respekt soll man vor jedem haben, Angst darf man nicht haben – auch die anderen kochen nur mit Wasser. Und das strahlt er auch aus. Mit seinen 19 Jahren ist er sehr professionell eingestellt.“

Koubek verlängert Davis-Cup-Vertrag

„Ich freue mich auf die Zukunft mit ihm. Wenn er so weitermacht, wird er sich fix weiter nach vorne arbeiten und ein fester Bestandteil im Davis-Cup-Team sein“, freut sich Koubek auf die künftige Zusammenarbeit, die zumindest zwei weitere Jahre dauern wird.

Der Kärntner einigte sich erst in diesen Tagen auf eine dementsprechende Vertragsverlängerung mit dem ÖTV.

„Ich hätte auch zehn Jahre unterschrieben. Mir macht das echt Spaß, auch wenn es immer anstrengende Wochen sind. Wenn ich mit den Spielern da in die Halle reingehe, ist es das aber auf alle Fälle wert – vor allem wenn es auch noch erfolgreich ist.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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