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Keine Djokovic-Entscheidung am Montag

Einwanderungs-Minister könnte Djokovic erneut das Visum entziehen.

Keine Djokovic-Entscheidung am Montag Foto: © getty

Wird Novak Djokovic nach der gerichtlich angeordneten Freilassung doch noch sein Visum entzogen oder nicht?

Fix ist laut australischen Medien bislang nur, dass Einwanderungsminister Alex Hawke diese Entscheidung nicht mehr am Montag treffen wird.

"Aus verfahrensrechtlichen Gründen liegt es im Ermessen von Einwanderungsminister Hawke, die Annullierung des Visums von Herrn Djokovic im Rahmen seiner persönlichen Widerrufsbefugnis gemäß Abschnitt 133C (3) des Migrationsgesetzes in Erwägung zu ziehen. Der Minister prüft derzeit die Angelegenheit und das Verfahren läuft noch", wird ein Sprecher Hawkes vom "Guardian Australia" zitiert.

Zuvor wurde von mehreren Medien geschrieben, dass diese Entscheidung innerhalb von vier Stunden nach dem Urteil fallen hätte müssen. Dieses Zeitfenster ist allerdings nur relevant, wenn die Regierung Djokovic noch einmal einer Befragung unterstellen hätte wollen. Dies ist allerdings nicht passiert.

Hawke hat angeblich keinerlei Zeitlimits, um das Visum von Djokovic einzukassieren. Er könne das jederzeit machen, sobald er der Meinung sei, dass ein Grund dafür bestehe und dies im öffentlichen Interesse liege. Sollte dies passieren, wäre es nach neuestem Erkenntnisstand übrigens nicht zwingend, dass Djokovic auch die nächsten drei Jahre nicht mehr nach Australien einreisen könnte.

Vorläufig darf sich Djokovic nun in Melbourne frei bewegen. Derzeit halte sich der 34-jährige Serbe im Büro seiner Anwälte auf. Dies erzählte zumindest sein Bruder Djorde Djokovic im serbischen Fernsehen.

Djokovic-Vater Srdan verkündete gegenüber der englichen BBC, dass sein Sohn um 14 Uhr MEZ in einer Video-Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen Stellung nehmen werde.

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