Sharapova wirft Titelverteidigerin Wozniacki raus

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Titelverteidigerin Caroline Wozniacki muss sich bei den Australian Open 2019 heuer bereits in der dritten Runde verabschieden.

Die an drei gesetzte Dänin unterliegt am Freitag der Russin Maria Sharapova nach einer packenden Partie in drei Sätzen mit 4:6, 6:4, 3:6.

Für Sharapova, die 2008 ihren bislang einzigen Titel in Melbourne holen konnte und zudem 2007, 2012 und 2015 im Endspiel stand, war es der siebente Sieg im elften Duell mit Wozniacki. Es war allerdings das erste Aufeinandertreffen seit 2014.

Sharapova trifft nun auf die australische Lokalmatadorin Ashleigh Barty, die sich mit 7:5, 6:1 gegen die Griechin Maria Sakkari durchsetzt.

Ebenfalls unter den letzten 16 steht Sloane Stephens: Die an fünf gesetzte US-Amerikanerin schlägt Petra Martic (CRO/31) mit 7:6 (6), 7:6 (5) und trifft nun auf die Russin Anastasia Pavlyuchenkova (6:0, 6:3 gegen Sasnovich/BLR).

"Das Level war ziemlich hoch"

Mit u.a. 37 Winnern hat Sharapova , die die Australian Open 2008 gewonnen hat, an alte Zeiten angeschlossen. "Das Level war ziemlich hoch. Sie ist Titelverteidigerin und es ist kein Geheimnis, dass sie diese Arena liebt. Für diese Matches trainiere ich und es ist eine echte Belohnung, dass ich den letzten Punkt gewonnen habe", freute sich Sharapova, die in gewohnter Manier zuvor auch wieder mit lautem Gestöhne bei jedem Schlag für Aufsehen gesorgt hatte.

Sharapova, die 2016 wegen der Einnahme von Meldonium eine 15-monatige Dopingsperre erhalten hatte, schaffte die Entscheidung im dritten Satz nach einem Break zum 4:3 und einem weiteren zum 6:3.

Die ehemalige Nummer eins kritisierte in der Folge die Organisatoren für eine späte Ansetzung vom Vortag: Garbine Muguruza hatte ihr Match gegen Johanna Konta erst um 0.30 Uhr Ortszeit beginnen können, das Match war erst um 3:12 Uhr in der Früh fertig. Zudem war eine Verlegung auf einen anderen Court nicht möglich, weil auf dem möglichen Ausweich-Platz (Court 3) wegen einer nötigen Reinigung von Seemöwen-Fäkalien die Zeitersparnis marginal gewesen wäre.

"Natürlich gibt es eine Geschäftskomponente, die wir verstehen müssen. Aber aus Turniersicht muss es auch Flexibilität geben. Niemand ist daran interessiert, zwei Top-Athleten nach Mitternacht auf dem Court zu sehen", sagte Sharapova dazu befragt.

Roger Federer, der mit einem Dreisatz-Sieg über Taylor Fritz ins Achtelfinale "spazierte", stellte sich auf die Seite der Veranstalter: "Ist es ideal? Nein. Aber manchmal, wenn man die Matches ansetzt, besonders ein Herrenmatch, geht es halt vier, fünf Stunden. Es ist wie es ist und man muss damit zurechtkommen."


Textquelle: © LAOLA1.at

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