"Habe mich selbst überrascht"
"Ich wusste, dass es eine harte dritte Runde wird und ich könnte nicht glücklicher sein", sagte Federer nach seinem abendlichen Auftritt in der Rod Laver Arena. "Es war unglaublich und ich habe mich heute selbst überrascht."
In dieser Form muss sich Federer auch nicht vor Nishikori fürchten. "Ich glaube, ich bin jetzt bereit. Er ist ein netter Bursche und hat sich toll entwickelt. Ich spiele gerne gegen ihn, er hat momentan vielleicht die beste Rückhand auf der Tour", erläuterte Federer, der ohne besondere Erwartungen nach Australien geflogen war.
Wawrinka noch nicht in Topform
Ebenfalls in der Runde der letzten 16 ist auch der regierende US-Open-Sieger Wawrinka, allerdings noch nicht mit seinem besten Tennis. 3:6,6:2,6:2,7:6(7) hieß es nach zweieinhalb Stunden gegen den Serben Viktor Troicki.
"Es ist egal, ob ich sehr gut, gut oder okay spiele", stellte Wawrinka klar. "Hauptsache, ich gewinne!"
Windige Bedingungen und für den australischen Sommer kühle 20 Grad verleiteten den Weltranglisten-Vierten zu inkonstanter Spielweise. Wawrinka trifft nun auf Andreas Seppi (ITA).
Evans schlägt auch Tomic
Daniel Evans, zuletzt im Sydney-Viertelfinale Sieger über Dominic Thiem, qualifizierte sich mit einem 7:5,7:6,7:6 über den Australier Bernard Tomic erstmals für ein Grand-Slam-Achtelfinale.
Evans bescherte Großbritannien damit erstmals seit 16 Jahren zwei Herren in dieser Turnierphase der Australian Open. Er hatte in Runde zwei mit einem Sieg über Marin Cilic (CRO-7) seine Form bewiesen. Sein nächster Gegner ist der als Nummer 12 gesetzte Franzose Jo-Wilfried Tsonga.