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Collins stoppt Marathonfrau im Viertelfinale
Danielle Collins steht zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Halbfinale der Australian Open. Mit 7:5, 6:1 bezwingt sie im Überraschungs-Viertelfinale und ersten Match dieses Turniertags die ungesetzte Französin Alizé Cornet. Cornet stand bei ihrem 63. Grand-Slam-Turnier (das 60. in Serie) zum ersten Mal in der Runde der besten Acht.
Für Collins ist es auch wegen gesundheitlicher Probleme im vergangenen Jahr ein besonderer Erfolg. "Es fühlt sich unglaublich an, insbesondere nach den gesundheitlichen Herausforderungen, die ich hatte", sagt die Weltranglisten-30. Vor zwei Jahren hatte sie in Melbourne im Achtelfinale Kerber abgefertigt, im Halbfinale aber mit einer Niederlage gegen die Tschechin Petra Kvitova das Endspiel verpasst.
Diesmal zieht die 28-Jährige nach Madison Keys als zweite Amerikanerin in die Vorschlussrunde ein. Keys, die US-Open-Finalistin von 2017, kämpft am Donnerstag gegen die australische Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty um einen Platz im Endspiel (09.30 Uhr MEZ).
Swiatek siegt in "verrücktem" Match
Gut 15 Monate nach ihrem French-Open-Titel hat die polnische Tennisspielerin Iga Swiatek bei den Australian Open die Chance auf ihr zweites Grand-Slam-Endspiel. Mit dem hart umkämpften 4:6, 7:6 (7:2), 6:3 beendet die Top-Ten-Spielerin im Viertelfinale von Melbourne die überraschende Siegesserie der Estin Kaia Kanepi.
Nach 3:01 Stunden verwandelt Swiatek ihren zweiten Matchball und zog erstmals ins Halbfinale der Australian Open ein.
"Dieses Match war verrückt", meint Swiatek nach dem Duell mit einigen Wendungen: "Sie hat so großartig gespielt." 2020 hatte die Polin verblüfft und sich als Teenager einen Namen gemacht, weil sie sich völlig unerwartet den French-Open-Titel sicherte. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie waren die French Open damals in den Herbst verlegt worden.
Gegen Kanepi behält die 20-Jährige auch nach dem Satzrückstand und einer zunächst vergebenen 4:1-Führung im zweiten Durchgang die Nerven. Trotz eines teilweise unsicheren Aufschlags und zwölf Doppelfehlern setzt sie sich durch. Die Weltranglisten-115. Kanepi hatte vor einer guten Woche in Melbourne die Deutsche Angelique Kerber aus dem Turnier geworfen.