"Das ist auch so ein bisschen unfair"
Zverev äußerte Verständnis für die harten Quarantäne-Maßnahmen in Australien, auch wenn sie für komplett abgeschottete Spieler und Spielerinnen einen Wettbewerbsnachteil bedeuten. So gehört seine Landsfrau Angelique Kerber wegen eines Corona-Falls auf ihrem Flug nach Melbourne zur Gruppe, die das Hotel nach der Ankunft vor zwei Wochen erst an diesem Wochenende verlassen darf.
"Natürlich ist es nicht einfach, wenn jemand 14 Tage in Quarantäne sein muss, und danach muss er mit uns allen auf den Tennisplatz, die normal trainieren durften", sagte Zverev. "Das ist auch so ein bisschen unfair. Aber man muss auch die Australier verstehen. Die Australier haben keine Corona-Fälle außer uns Tennisspielern momentan im Land. Die waren sechs Monate im harten Lockdown, die haben es besser gemacht als jedes andere Land auf der Welt, finde ich."
Als Belohnung für die Strapazen dürften die Tennisprofis dann auch ein normales Turnier mit Zuschauern und ohne sogenannte Blase spielen.