Thiem: "Knacken ist nie ein gutes Zeichen"

Thiem: Foto: © GEPA
 

Für Dominic Thiem hat es in einem durchwachsenen Jahr den nächsten Rückschlag gesetzt: Der Niederösterreicher verletzt sich in seiner Auftaktpartie auf Mallorca gegen Adrian Mannarino am Handgelenk.

Beim Stand von 5:2 verspürt Thiem bei einem Vorhandschlag nach eigener Aussage einen "Knacks" im Handgelenk. Er wird vom Physiotherapeuten behandelt und sagt beim Druck auf die Schmerzstelle, dass es "richtig schmerzhaft" sei. Nach minutenlanger Pause entscheidet er sich, nicht mehr weiterzuspielen.

"Im Moment kann man nur vermuten. Er hat sich eine Handgelenksverletzung zugezogen, eine Art Verdrehung", gibt Thiems Physio Alex Stober ein erstes Update. Man werde nun im Krankenhaus bei einer MRI-Untersuchung abklären, ob strukturelle Schäden vorliegen. "Alles andere weiß man erst später", so Stober.

Dass auf Thiem eine Pause zukommen wird, scheint aber sehr wahrscheinlich. "Knacken ist grundsätzlich nie ein gutes Zeichen. Hoffen wir, dass es nur eine Verdrehung im Handgelenk war, mit dem Handwurzelknochen vielleicht eine leichte Kapselverletzung", meint der Deutsche. Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber alles nur Spekulation.

Thiems Misere setzt sich fort

Der regierende US-Open-Champion war auf Mallorca nach seinem enttäuschenden Erstrunden-Aus bei den French Open nach guten Trainingseinheiten mit großer Motivation auf die Tour zurückgekehrt. Auf Rasen war es sein erster Auftritt seit Wimbledon 2019. Der ordnet sich ein in eine Liste von mehreren Negativerlebnissen in dieser Saison. Knie- und Motivationsprobleme hatten etwa von Mitte März bis Ende April eine rund siebenwöchige Spielpause zur Folge gehabt.

Statt Selbstvertrauen für den Rasen-Klassiker in Wimbledon zu tanken, scheint nun sein Start kommende Woche auf dem "Heiligen Rasen" gefährdet.

Mannarino konnte sich über den Aufstieg nicht so richtig freuen. "Es ist schön für mich, im Viertelfinale zu stehen, aber auf diese Art zu gewinnen ist nicht so cool. Dominic ist so ein netter Typ, ich hoffe, dass es ihm bald besser geht, es nichts Ernstes ist", verlautet der Franzose.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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