Thiem zählt sich zu Favoritenkreis in Paris

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Der Countdown zu den French Open (28.5.) läuft.

Im Interview mit "The Red Bulletin" antwortet Dominic Thiem auf die Frage, wer das Grand-Slam-Turnier gewinnen könne: "Vier, fünf Leute."

Der 23-Jährige vollendet den Satz "Also Novak Djokovic, Andy Murray, Rafael Nadal, Stan Wawrinka..." mit "...und Dominic Thiem. Das ist für mich der Favoritenkreis."

Zusatz: "Natürlich kann ich früh ausscheiden. (...) Aber wenn ich jetzt sagen würde, ich hab keine Chance, Paris zu gewinnen, das wäre einfach falsch."

Ein Leben lang Knieschmerzen?

Weiters gibt der Niederösterreicher interessante Einblicke, etwa dass ihn seit vergangenem Jahr chronische Schmerzen plagen.

"Vor den US Open hab ich mir beim Rückhand-Slice-Training den Griff aufs rechte Knie gerammt. Seither tut das Knie weh, im Prinzip bei jedem Schritt, beim Rennen, bei jeder Richtungsänderung, sogar wenn du nicht spielst, wenn du dich nur hinknien möchtest."

Thiem weiter: "Es ist nichts Dramatisches, eine Knochenprellung, aber halt schmerzhaft und vor allem extrem langwierig. Kann theoretisch sein, dass mir das mein Leben lang bleibt, dass mir das Knie immer weh tut, wenn das Wetter umschlägt."

"Auf der Frauentour gibt es keine Freundschaften"

Hinsichtlich seiner Freundschaft mit Alexander Zverev (GER/20), mit dem er in der Player's Lounge gerne auch einmal "Stadt, Land, Fluss" spielt, sagt der österreichische Tennis-Star:

"Ich bin wirklich froh, dass ich nicht auf der Frauentour spiele, da gibt es gar keine Freundschaften, da geht jede allein essen, totale Eifersüchteleien. Die können „auf dem Court“ und „neben dem Court“ nicht trennen. Ein Horror."

Bei Federer gerät Thiem ins Schwärmen

Ganz und gar kein Horror ist Roger Federer beim Spielen zuzusehen. Da gerät Thiem, der sich dessen früheren Spiele stundenlang ansehen kann, richtig ins Schwärmen.

"Man kann von ihm lernen, dass er dauernd lernt. (...) Als er so jung war wie ich und – so kam’s einem vor – alles gewonnen hat, spielte er überhaupt komplett anders, lange Rallyes von der Grundlinie. Da findest du Dutzende alte Matches auf YouTube. Wie er das alles anpasst und lernt, wie er sein Spiel adaptiert, das ist unfassbar."


Thiems größter Traum:


Textquelle: © LAOLA1.at

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