Thiem lässt Monte Carlo in Turnier-Planung aus

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Dominic Thiem hat auf seiner Homepage einen ersten Einblick in seine Turnierplanung für die kommende Saison 2020 gegeben.

Der Weltranglisten-Vierte beginnt das Tennis-Jahr am 3. Jänner beim ATP Cup in Sydney, wo er gemeinsam mit Dennis Novak und Kapitän Thomas Muster das österreichische Team anführt.

Danach steht mit den Australian Open (20. Jänner bis 2. Februar) schon das erste ganz große Highlight des Jahres auf dem Programm.

In Folge bestreitet der Niederösterreicher zwei Turniere in Südamerika: Das ATP-250-Event in Buenos Aires (10. bis 16. Februar) sowie das 500er in Rio de Janeiro (17. bis 23. Februar).

Zweiwöchige Pause nach Miami

Im März stehen die zwei 1000er-Turniere Indian Wells (12. bis 22.3.) und Miami (25. März bis 5. April) auf dem Programm.

Danach plant Thiem eine zweiwöchtige Pause ein, um sich für die Sandplatz-Saison in Schwung zu bringen. In der ersten Planung fehlt nämlich das ATP-1000-Turnier in Monte Carlo. Der 26-jährige Lichtenwörther startet erst beim 500er in Barcelona (20. bis 26. April), wo er als Titelverteidiger an den Start geht, auf der roten Asche.

Die 1000er-Turniere in Madrid (4. bis 10. Mai) und Rom (11. bis 17. Mai) stehen wie gewohnt vor dem Grand-Slam-Turnier in Roland Garros (24. Mai bis 7. Juni) auf dem Terminplan.

Eigentlich besteht bei den ATP-1000-Turniere eine Startverpflichtung für die Topspieler der Tour. Das Traditions-Event in Monte Carlo hat allerdings einen Sonderstatus, die Athleten dürfen auf ein Antreten im Fürstentum verzichten.

Konditions-Training in Miami

Derzeit schuftet Thiem nach einem kurzen Urlaub auf Island bereits wieder seit zehn Tagen in Miami an seiner Kondition für die kommende Saison.

Sein Fitness-Coach Duglas Cordero "quält" den Niederösterreicher aktuell mit vielen Übungen abseits des Courts, Michael Reinprecht überwacht u.a. die körperlichen Werte des Niederösterreichers.

Straka: "Alles läuft nach Plan"

"Er ist gut unterwegs, es läuft alles nach Plan. Es wird Kondition aufgebaut, das waren jetzt einmal die ersten zehn Tage. Und jetzt kommt der Nico (Coach Nicolas Massu, Anm.) dazu, jetzt fangen sie dann wieder mit dem Tennis spielen an", berichtete Thiem-Manager Herwig Straka am Donnerstag auf APA-Anfrage.

Das ist aber noch kein richtiges Tennis-Training. "Aber natürlich soll er nicht nur stupide Kondition ohne Ball machen." Schließlich gelte es auch, das Ballgefühl zu behalten.

Das Hauptaugenmerk liegt aber weiter im Ausdauerbereich. "Den muss man insbesondere in dieser Jahreszeit stärken, da gibt es ja unter dem Jahr wenig Möglichkeiten." Neben Cordero und Reinprecht ist auch Physio Alex Stober mit von der Partie. Als zweiter Spieler macht auch Thiems Bruder Moritz, der seit Sonntag 20 Jahre alt ist, den Aufbau in Miami Beach mit.

Gemeinsam mit Massu wird nun noch eine Woche in Florida gearbeitet, ehe es am 20. Dezember direkt aus den USA nach Australien geht. Dort steht dann wieder Tennis im Mittelpunkt, die Vorbereitung auf den ATP Cup u.a. mit Dennis Novak und Sebastian Ofner und auch schon mit Kapitän Thomas Muster.

Stauben Thiem und Massu ATP-Awards ab?

Noch vor Weihnachten wird man dann wissen, ob das Team Thiem über zumindest eine Auszeichnung jubeln kann:

Dominic Thiem ist ja neben Roger Federer, Rafael Nadal und Diego Schwartzman für den "Stefan Edberg Sportsmanship Award" für besonders sportliches Verhalten nominiert und seit kurzem ist auch bekannt, dass Thiems seit 2019 neuer Coach, Nicolas Massu, für die Wahl zum "Trainer des Jahres" nominiert wurde.

Massus Konkurrenz kann sich sehen lassen: Carlos Moya (Trainer von Rafael Nadal), Apostolos Tsitsipas (Stefanos Tsitsipas), Gilles Cervara (Daniil Medwedew) und Vincenzo Santopadre (Matteo Berrettini) sind ebenso nominiert.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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