Angeschlagener Peya in Wien ausgeschieden

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Für Alexander Peya und seinen kroatischen Partner Mate Pavic ist bei den Erste Bank Open mit 3:6, 6:3, 10:12 gegen Guillermo Duran/Mariusz Fyrstenberg (ARG/POL) bereits in Runde eins Endstation.

Der 36-jährige Wiener war dabei allerdings immer noch stark von seiner bei den Olympischen Spielen in Rio erlittenen Bauchmuskelzerrung gehandicappt. Bei seinen Aufschlägen konnte er kaum über die 150km/h-Marke servieren.

"Das war weit entfernt von meinen Möglichkeiten", meinte Peya nach der Partie.

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Nach Rio nicht vernünftig auskuriert

"Ich habe vor dem Turnier Tests gemacht, bei denen alles okay war. Erst am Dienstag traten im Training wieder die Schmerzen auf", erklärte Peya, der die Hauptursache für die Probleme in einer fehlenden Pause sieht.

"Wahrscheinlich hätte ich nach den US Open die Asien-Tournee auslassen und mich ordentlich auskurieren sollen. Seit Rio bin ich eigentlich in kein Turnier mehr fit reingegangen."

Peya startet 2017 mit Pavic in die Saison

Diese Pause wird sich Peya jetzt endlich gönnen können. Mit dem Aus in Wien beendet er die Saison, geht in den wohlverdienten Urlaub und wird sich danach wieder auf 2017 vorbereiten können.

Die kommende Saison wird Peya nicht mehr mit Philipp Petzschner bestreiten, mit dem er heuer immerhin drei Finali erreichte. Danach erreichte der Wiener zwei weitere Endspiele mit dem Polen Lukasz Kubot.

Peya wird damit das Jahr als Nummer 20 der Welt beenden. "Damit kann man durchaus zufrieden sein. Sowohl Petzsche als auch ich hatten immerhin körperliche Probleme."

2017 wird der ÖTV-Daviscupper nun aber wohl mit dem erst 23-jährigen Pavic auf Tour gehen. "Von der Spielweise passen wir gut zusammen. Er ist Linkshänder und jung - da hat er hoffentlich auch noch nicht soviele Wehwehchen wie wir älteren Spieler. Wir werden zumindest im Jänner gemeinsam in die Saison starten."

Noch keine Tennis-Müdigkeit

Trotz seiner mittlerweile 36 Jahre ist Peya übrigens alles andere als tennismüde. Selbst die noch weit in der Zukunft liegenden Olympischen Spiele 2020 sind für den zweifachen Familienvater in jedem Fall noch ein Thema.

"Das Reisen gehört nun mal zu meinem Beruf dazu. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr so gerne das Zuhause verlasse. Wenn man sich Spieler wie Julian Knowle oder Daniel Nestor anschaut, habe ich noch viele gute Jahre vor mir", beruhigt er die heimischen Tennis-Fans.

Christian Frühwald

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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