Murray triumphiert zum zweiten Mal in Wien

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Andy Murray holt sich zum zweiten Mal nach 2014 den Titel bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle.

Der schottische Superstar, heuer als Nummer zwei der Welt auch Topgesetzter dieses Events, schlägt am Sonntagnachmittag den französischen Publikumsliebling Jo-Wilfried Tsonga in einer hochklassigen Partie mit 6:3, 7:6 (3).

Für Murray ist es bereits der siebente Titel in dieser Saison. "Das ist sicher das beste Jahr meiner Karriere. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier heute gewonnen habe."

Murray jagt Novak Djokovic

"Es war wieder ein wichtiger Schritt, um irgendwann einmal die Nummer eins zu werden. Es ist aber immer noch ein weiter Weg. Ich muss mich weiterhin auf mein Tennis und mein Spiel konzentrieren", so Murray.

Sollte Murray in Paris den Titel holen und Djokovic nicht im Endspiel stehen, würde der Schotte erstmals auf Platz eins stehen, das gleiche gilt für Murray im Finale und ein Djokovic-Aus spätestens im Viertelfinale.

"An so etwas denke ich nicht. Ich kann Novaks Resultat nicht kontrollieren, ich kann nur meines kontrollieren", verwarf Murray diesbezügliche Gedankenspiele. "Ich müsste in Paris fünf Matches gewinnen und ein 1000er-Turnier gewinnen und in Paris habe ich nie so besonders gut gespielt", warnte Murray vor zu viel Vorschusslorbeeren

Insgesamt hat der 29-Jährige aus Glasgow nun schon 42 ATP-Titel auf seinem Konto. Damit fehlen ihm im ewigen Ranking nur mehr zwei Turniersiege auf Österreichs Tennis-Legende Thomas Muster.

"Jo hat sehr hart gekämpft"

"Jo hat am Ende sehr hart gekämpft und spielte im zweiten Satz viel besser. Das Tiebreak war wirklich knapp", meinte Murray, der allerdings auch um einiges schneller hätte gewinnen können. Bei 3:1 im zweiten Durchgang hatte er bei 0:40 drei Chancen, auf 4:1 zu stellen. "Er hat dann wesentlich aggressiver gespielt."

Zu Beginn des Turniers habe Murray noch Schwierigkeiten gehabt. "Ich habe mich auf dem Platz nicht so gut gefühlt. Aber ich habe zuletzt sehr viel Tennis gespielt, habe ein paar Änderungen an meiner Bespannung gemacht und dann habe ich in den letzten paar Matches eine wesentlich bessere Kontrolle gehabt", analysierte der nunmehr zweifache Wien-Sieger. "Ich habe heute mein bestes Tennis der Woche gespielt, das freut mich natürlich."

Tsonga war mit seiner Performance zufrieden. "Ich habe in der zweiten Hälfte des zweiten Satzes ein bisschen besser gespielt. Da war es eng, aber ich bin sehr glücklich über meine Woche. Ich habe gutes Tennis gespielt, habe bis zum Ende gekämpft und es war schön fünf Matches in Folge so zu spielen", erklärte der Franzose und dies sei schon lange nicht mehr der Fall gewesen.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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