Dominic Thiem steht im Finale von Lyon

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Dominic Thiem steht im Finale des ATP-250 in Lyon!

Der Lichtenwörther schlägt nur wenige Stunden nach dem Halbfinal-Einzug auch Dusan Lajovic (SRB) 6:4,5:7,6:4 und bekommt es im Endspiel der French-Open-Generalprobe am Samstag mit dem Lokalmatador Gilles Simon zu tun. Der Franzose schlägt Überraschungsmann Cameron Norrie (GBR) 6:1,7:6(6).

Thiem verwertet seinen einzigen Breakball im entscheidenden Satz zur 2:1-Führung und lässt dann kein Rebreak zu.

Gegen Lajovic hat Thiem damit weiter eine weiße Weste, behält auch im fünften direkten Duell die Oberhand, gibt aber erstmals einen Satz ab.

Der ÖTV-Star steht in der laufenden Saison zum dritten Mal in einem Finale. In Buenos Aires holte er mit einem 6:2,6:4-Sieg gegen den Slowenen Aljaz Bedene den Titel, in Madrid unterlag er erst vor weniger als zwei Wochen dem Deutschen Alexander Zverev 4:6,4:6.

Mit Breaks wird gespart

Thiem muss am Freitag eine Doppelschicht schieben, vor dem Halbfinale noch den dritten Satz des am Donnerstag wegen Dunkelheit abgebrochenen und am Ende mit 6:7(4),7:6(0),6:4 gewonnenen Viertelfinales gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez positiv bestreiten. Auf seine Halbfinal-Performance wirkt sich das nicht negativ aus, Thiem hat trotz größerer Strapazen in der Entscheidung den längeren Atem.

"Es war ein hartes Match, Dusan ist gut in Form und hat zuletzt auch in Madrid gut gespielt", sagt Thiem im Sieger-Interview auf dem Platz. Er selbst habe in den letzten beiden Service-Games im zweiten Satz nicht so gut gespielt. "Deshalb bin ich da gebreakt worden", so Thiem.

Jenes zum 7:5 blieb das einzige Break des 27-jährigen Serben. Thiem nimmt dem Weltranglisten-68. zum 5:4 im ersten Satz und zum 2:1 im dritten Durchgang den Aufschlag ab. Das ist für den in fast zwei Stunden fixierten Triumph genug.

"Ich habe mich im dritten Satz wieder auf das große Ziel fokussiert, das Turnier zu gewinnen, bin ruhig geblieben", verlautet Österreichs Nummer eins.

Klarer Vorteil auf Seiten Thiems

Seine Mission in Lyon ist also noch nicht zu Ende.

"Ich spiele gerne in Frankreich. Mein Traum, den Titel hier zu gewinnen, ist nur noch einen Schritt entfernt", sagt Thiem. Im Finale stellt sich Simon in den Weg, der für seinen Halbfinalsieg nur 1:21 Stunden benötigte.

Im Head-to-Head mit dem 33-jährigen Routinier hat Thiem mit 6:2 klar die Nase vorne. Zwei Partien wurden dabei auf Sand ausgetragen, Simon gewann 2014 in Nizza, Thiem 2015 in Rom.

Thiem stellt sich auf harte Partie ein

"Ich habe schon mehrmals enge Spiele gegen ihn erlebt, es wird wieder ein sehr schwieriges Match werden", sagt Thiem über das anstehende Duell mit Simon.

Er sei bereit für die French Open. "Noch besser wäre es aber, wenn ich das Turnier in Lyon gewinnen würde", betont der ÖTV-Star, für den es "kein Problem" war, an einem Tag vier Sätze spielen zu müssen.

Simon freut sich genauso über den Finaleinzug. "Ich werde versuchen, das Maximum herauszuholen und es zu gewinnen. Das wird aber sehr schwer werden", weiß der 33-jährige Franzose, der 13 ATP-Titel vorweisen kann.


WAS FEHLT THIEM NOCH ZUM SUPERSTAR?

Ist Dominic Thiem zu fad, um ein echter Superstar auf der ATP-Tour zu werden? Und was fehlt ihm spielerisch noch? LAOLA1 on Air - der Sport-Podcast hat mit Dominic und Wolfgang Thiem gesprochen und geht in einer von Moderator Bernhard Kastler geführten Diskussionsrunde mit Kurier-Tennis-Journalist Harald Ottawa und LAOLA1-Experte Christian Frühwald diesen Fragen nach. Viel Spaß beim Reinhören!


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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