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Tour-de-France-Sieger gegen Tour ohne Fans

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Der Coronavirus legt die Sportwelt lahm. Weltweit fallen Sportveranstaltungen aus. Welche Auswikungen das Virus auf die Tour de France (27. Juli bis 19. Juli) haben wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Eine Rad-Rundfahrt ohne Zuschauer scheint aber durchaus möglich.

Dagegen spricht sich nun der ehemalige Gesamtsieger Geraint Thomas aus. "Ohne die Fans wäre es nicht die Tour", betont der 33-jährige Waliser, der die große Schleife durch Frankreich 2018 gewonnen hatte, im Gespräch mit der britischen Zeitung "The Daily Telegraph".

Thomas: "Möchte einfach wieder fahren"

Bei der Entscheidung, ob die 107. Auflage der Tour im Sommer trotz der Coronavirus-Pandemie stattfinden kann, müsse aber die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle stehen. "Ich möchte einfach wieder fahren", sagt Thomas, "von daher würde ich es lieben, dabei zu sein. Aber nur, wenn es sicher ist."

Der Ineos-Profi könne beide Seiten der Diskussion verstehen. Zum einen sei es "natürlich" nur Sport, meint Thomas. Allerdings würden an der Tour auch zahlreiche Arbeitsplätze hängen.

Verantwortliche wollen Tour nicht verschieben

Die Rundfahrt ist bisher im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen in Japan und der Fußball-EM als drittes großes Sportereignis in diesem Sommer noch nicht abgesagt. Derzeit arbeiten die Verantwortlichen laut Medienberichten auch eher an einem Start mit erheblichen Einschränkungen für die Öffentlichkeit als an einer Verschiebung.

Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu bezeichnet die Tour, die am 27. Juni in Nizza starten soll, als Veranstaltung "von größter Bedeutung". Enden soll das Rennen nach drei Wochen am 19. Juli traditionell in Paris.

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