Lobnig in einer ersten Reaktion: "Es war ein geiles Rennen. Mir ist es gut gegangen. Ich habe alles dafür geopfert, das ganze Team - und jetzt ist endlich das zurückgekommen, wofür wir investiert haben. Ich bin überwältigt."
Angst vor Rio-Wiederholung
"Das ist auf alle Fälle mein Karriere-Höhepunkt", so die Kärntnerin auf Anfrage der APA. Seit Olympia-Rang sechs 2016 habe sie darauf hingearbeitet, dass sie diesmal besser abschneidet.
"Gestern war die Angst so groß, dass es noch einmal so endet wie in Rio. Ich war so k.o. nach dem Rennen (Semifinale, Anm.). Aber ich habe alles darangelegt, dass ich wieder fit werde. Ich habe mir gedacht, das ist im Endeffekt nur ein Kopfrennen, wer da vorne ist. Es war einfach Zeit, abzuliefern."
Weitere Stimmen zur Bronze-Medaille>>>
Lobnig, die bereits EM-Gold (2016) und WM-Bronze (2017) ergattert hatte, bescherte dem ÖOC die insgesamt sechste Olympiamedaille im Rudern, die erste seit Silber für Arnold Jonke/Christoph Zerbst 1992 im Doppelzweier.
Rudern - Frauen Einer:
1. Emma Twigg (NZL) 7:13,97 Minuten
2. Hanna Prakatsen (ROC) +3,42 Sekunden
3. Magdalena Lobnig (AUT) +5,75
4. Victoria Thornley (GBR) +6,42
Österreichs Olympia-Medaillen im Rudern:
SILBER (3)
1936 Berlin: Josef Hasenöhrl (Einer)
1960 Rom: Alfred Sageder/Josef Kloimstein (Zweier ohne)
1992 Barcelona: Arnold Jonke/Christoph Zerbst (Doppelzweier)
BRONZE (3)
1928 Amsterdam: Leo Losert/Viktor Fessl (Doppelzweier)
1956 Melbourne/Stockholm: Alfred Sageder/Josef Kloimstein (Zweier ohne)
2021 Tokio: Magdalena Lobnig (Einer)