Auch USA wollen nun Olympia-Verschiebung

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Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert und nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio als "am vielversprechendsten" bezeichnet.

1.780 Sportlerinnen und Sportler nahmen nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teil und brachten ihre Sorgen zum Ausdruck. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass "selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Maß überwunden werden können", heißt es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme.

Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Spiele ausgesprochen.

Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, es sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund, jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen. Die Forderung nach einer raschen IOC-Entscheidung, die da nur Verschiebung lauten könne, kommt u.a. auch aus Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritannien, Polen, Schweiz, Norwegen, Kroatien und Serbien.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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