Hoffen auf spanische Ausnahme
Ihm tut es vor allem um den Klub leid. "Es ist sehr schade für den gesamten Verein. Zum ersten Mal in der Geschichte spielte Rouen in den Top drei mit, war sogar auf Titelkurs - das schmerzt doppelt. Wir hätten nur noch zwei heikle Spiele gehabt. Die Meisterschaft war klar in unseren Händen."
Gardos lebt mit seiner Familie im spanischen Granada, die Corona-Bestimmungen wurden nun gelockert. Der Doppel-Europameister hofft daher, auf die spanische Liste der Profisportler zu kommen und wieder mit einem Partner trainieren zu können. Die österreichische Botschaft in Madrid und das Österreichische Olympische Komitee unterstützen ihn dabei.
"Ich hoffe, dass ich bald die Genehmigung für das Training mit He Zhi Wen, dem spanischen Chinesen bekomme, und so die EM-Vorbereitung für Warschau beginnen kann. Ob ich aber Mitte September meinen Doppel-Titel mit Daniel Habesohn verteidigen kann, ist fraglich."