Sportler hängen sich Corona-Allianz an

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Heimische Sportstars schließen sich der Initiative von elf österreichischen Teamsport-Verbänden an, die sich auch in der Coronavirus-Pandemie eine baldige Rückkehr zum Breiten- und Nachwuchssport zum Ziel gesetzt hat.

ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger etwa betont die Bedeutung einer "nachhaltigen Perspektive, wie es weitergehen kann" - insbesondere für Kinder und Jugendliche.

"Der Breitensport ist für hunderttausende Menschen in Österreich, vor allem für Kinder und Jugendliche, ein zentraler sozialer und gesundheitlicher Aspekt, der auch wichtige integrative Aufgaben erfüllt", erklärte der Leverkusen-Legionär in einer gemeinsamen Aussendung mehrerer Verbände. "Körperliche und mentale Gesundheit sind unser wichtigstes Gut."

Corona-Tests sollen auch Sport öffnen

Ähnlich sieht es der frühere Beach-Volleyball-Europameister Clemens Doppler. "Auf Sport komplett zu verzichten, kann nicht der richtige Weg sein", meint der 40-Jährige. "Bewegungsmangel hat wissenschaftlich erwiesen viele Langzeitfolgen, wovon auch das Gesundheitssystem abhängt."

Die Folgen des Bewegungsmangels registriert der Familienvater auch bei seiner eigenen Tochter. "Man merkt den fehlenden Sport bei der Konzentration, der Ausgeglichenheit und sogar beim Schlafen. Ich bin dafür, dass der Sport wieder schrittweise aufgesperrt wird", sagt Doppler.

Corona-Tests - ähnlich wie sie für die Schulen geplant sind - seien dafür wohl der einzige Weg. "Wenn man die Schulen wieder aufsperrt, sollte man auch schrittweise den Sport in Vereinen sobald wie möglich wieder erlauben."

Angst um Abwanderung vom Sport

Laut Doppler bestünde auch das Risiko, dass die Kinder dem Sport nicht erhalten bleiben. "Ein Weg zurück zum Sport ist ähnlich hart wie der Weg zurück nach einer schweren Verletzung. Gerade bei Teamsportarten ist das soziale Miteinander wichtig, das jetzt komplett fehlt", sagt der Vize-Weltmeister von 2017.

Dazu kommt der physiologische Aspekt. "Dass Kinder bereits über Monate hinweg nicht regelmäßig trainieren können, hemmt sie sehr stark in ihrer sportlichen Entwicklung", meint etwa Eishockey-Nationalteamkapitän Thomas Raffl.

Weitere Sportler, die sich der Initiative anhängen, sind Xaver Hasun (Hockey), Marlene Hieslmair (Faustball), Salkan Samardzic (Wasserball), Anna Meixner (Eishockey), Sonja Frey (Handball), Kata Takacs (Basketball), Bernhard Seikovits (Football) und Lea Hehenberger (Rugby).

Textquelle: © LAOLA1.at

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