Hirscher erneut Sportler des Jahres

 

Marcel Hirscher ist Österreichs Sportler des Jahres 2019!

Für den ÖSV-Star ist es nach 2012, 2015, 2016, 2017 und 2018 die insgesamt sechste Auszeichnung. Hirscher ist Rekordsieger bei der unter den Mitgliedern von Österreichs Sportjournalisten-Vereinigung Sports Media Austria durchgeführten Wahl. (Alle Sieger>>>)

Der Salzburger kürte sich in der abgelaufenen Saison zum Weltmeister im Slalom und gewann zum achten Mal in Folge den Gesamtweltcup sowie den Slalom- und RTL-Weltcup. Im Sommer beendete Hirscher seine Karriere.

"Ich freue mich wahnsinnig, dass ich den Preis nochmal bekommen habe. Vor allem in diesem Jahr, wir reden hier von Weltsportarten wie Tennis und Golf. Ich habe einfach ein Riesenglück, dass ich in einem skiverrückten Land wie Österreich zufällig skifahre. Da tut man sich dann etwas leichter, so einen Preis zu kriegen", sagt Hirscher.

Die besten Bilder von der Sportler-Gala 2019:

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Der Reiz, noch weitere Bestleistungen aufstellen zu können, war für Hirscher nicht mehr groß genug gewesen. Am 4. September hatte der zweifache Olympiasieger, siebenfache Weltmeister und Gewinner von 67 Weltcuprennen in Salzburg seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekanntgegeben.

"Bin stolz auf das, was ich zusammengebracht habe"

"Es ist die Summe aus vielen Gründen, die mich dazu gebracht haben", hatte er erklärt. Die Motivation zu finden, sei immer schwieriger, zudem sei die Zeit zur Regeneration immer knapper geworden. "Ich bin stolz auf das, was ich zusammengebracht habe. Ich würde es genauso noch einmal machen."

In seiner letzten Saison 2018/19 hatte sich Hirscher auf der Sportbühne wieder ein Stück weiter empor gehoben, in Schweden hatte er sich zum erfolgreichsten Alpinskiläufer bei Welttitelkämpfen gekrönt. Mit 20 Kugeln zog er mit Rekordhalterin Lindsey Vonn aus den USA gleich.

Schon beim Saisonfinale in Soldeu/Andorra hatte er angedeutet, dass es sein Abschied von der Sportbühne gewesen sein könnte, der große Material-Tüftler ("Ich glaube, dass das mein großes Geheimnis war") hatte angekündigt, sich für die Entscheidung Zeit zu lassen. Im September war es unter enormem Medieninteresse so weit.

Der Absolvent der Hotelfachschule Bad Hofgastein bestritt sein erstes Weltcuprennen am 17. März 2007 in Lenzerheide (24. im Riesentorlauf), das 245. und letzte exakt zwölf Jahre später am 17. März in Soldeu (Slalom-14.). Hirscher setzte auf Kontinuität in seinem Umfeld.

Noch keine Zukunftspläne

Auf beruflicher Seite begleiteten ihn u.a. die Skifirma Atomic, sein Trainer Michael Pircher, sein Pressesprecher Stefan Illek und natürlich Vater Ferdinand viele Jahre. Der schnauzbärtige Skilehrer "Ferdl" war die Konstante am Pistenrand. Langzeitfreundin Laura wurde Marcel Hirschers Ehefrau, im Herbst 2018 machte ein Kind das private Glück perfekt.

Schon während der aktiven Karriere ging Hirscher mit Auftritten abseits der Skipiste sparsam um, seit dem Rücktritt trat er vor der Galanacht des Sports nur einmal kurz beim Medientermin seiner Skifirma in Erscheinung. "Ich bin heute da, um Danke zu sagen für jeden einzelnen Weltcupsieg. Es waren 67, mehr sind es nicht geworden, aber ich bin sehr glücklich und froh, dass ich den ganzen Weg mit Atomic habe bestreiten dürfen", sagte er in Altenmarkt.

Seine Zukunftspläne verriet er noch nicht, nur so viel: "Ich möchte mit meinem Kleinen Fußball spielen, auf den Berg gehen, Motocross fahren. Ich kann es machen ohne Beschwerden." Als einer der wenigen ganz Großen seiner Zunft war Hirscher in seiner Karriere ohne große Verletzungen geblieben, auch die Hürde eines Knöchelbruches im August 2017 nahm er meisterlich.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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