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Doping: Ex-Dürr-Trainer lebenslang gesperrt
Der ehemalige, vor allem im Langlaufbereich tätige, Trainer Gerald Heigl, der auch Johannes Dürr betreute, ist von der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) wegen des Verstoßes gegen die Anti-Doping Bestimmungen, dem Besitz von und Handel mit verbotenen Substanzen sowie der Beihilfe und Ermutigung zur Begehung von Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen lebenslang gesperrt worden.
Die Entscheidung der Rechtskommission ist bereits rechtskräftig. Die Sperre gegen Heigl begann bereits am 4. Oktober zu laufen, da die Verfahrensparteien in der vierwöchigen Frist kein Rechtsmittel ergriffen haben, teilt die ÖADR am Freitag mit. Heigl wird auch zum Ersatz der Kosten des Verfahrens verpflichtet.
Die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA hatte gegen Heigl einen Antrag betreffend die Verhängung von Disziplinarmaßnahmen gemäß den Regelungen des zuständigen Internationalen Sportfachverbandes (FIS) eingebracht. Das von der ÖADR durchgeführte Verfahren habe unter Berücksichtigung der vorgelegten Beweise ergeben, dass Heigl des Verstoßes gegen die Anti-Doping-Bestimmungen schuldig zu sprechen ist.
Heigl hatte zwischen 2012 und 2018 mehreren Sportlern mehrfach EPO übergeben, Blutbeutel für verbotene Eigenblutbehandlungen besorgt, Sportlern verbotene Eigenblutbehandlungen vermittelt und für mehrere Sportler die Trainingspläne auf die verbotenen Eigenblutbehandlungen abgestimmt.
Ende Jänner wurden Heigl am Landesgericht Innsbruck zwölf Monate bedingte Haft auferlegt, ihm waren Vergehen nach dem Anti-Dopinggesetz und schwerer Sportbetrug vorgeworfen worden. Heigl hatte sich zu Prozessbeginn teilweise schuldig bekannt.