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Der LASK ist Österreichs Team des Jahres

Erstmals dürfen sich die Linzer "Team des Jahres" nennen. Trainer des Jahres wird Didi Kühbauer, auch Sasa Kalajdzic räumt noch eine Trophäe ab.

Der LASK ist Österreichs Team des Jahres Foto: © GEPA

Der LASK ist Österreichs Team des Jahres 2026!

Das Team von Trainer Didi Kühbauer holte in der vergangenen Saison das Double aus Meisterschaft und Cup. Bei der Lotterien Sporthilfe-Gala heimst man nun den NIKI für das Team des Jahres ein.

Das gelingt den Linzern erstmals und als insgesamt vierte Klub-Fußballmannschaft. Durch sieben Siege diverser ÖFB-Nationalteams ist es der insgesamt 16. NIKI-Erfolg für die Kicker.

Platz zwei bei der von den Mitgliedern von Sports Media Austria durchgeführten Wahl geht hauchdünn an die Skisprung-Olympiasieger Jan Hörl und Stephan Embacher. Sie erhalten genau wie Ariane Rädler und Katharina Huber, die bei den Olympischen Spielen sensationell Gold in der Team-Kombination eroberten, 549 Punkte - 36 zu 30 Erstplatzierungen entscheiden zugunsten der Springer.

Didi Kühbauer ist Trainer des Jahres

Vom Tabellenkeller zum historischen Double: Didi Kühbauer wurde bei der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet.

Der Burgenländer übernahm den LASK im Oktober 2025 auf dem vorletzten Tabellenplatz und führte die Linzer zu einer beeindruckenden Aufholjagd. Am Ende der Saison 2025/26 standen der österreichische Meistertitel und der Sieg im ÖFB-Cup – das erste Double des LASK seit 1965 – sowie der Einzug in die UEFA Champions League Ligaphase auf der Erfolgsliste der Oberösterreicher.

Mit dieser außergewöhnlichen Leistung überzeugte Kühbauer die von Sport Austria nominierte Expert:innen-Jury und setzte sich bei der Wahl gegen Rodel-Erfolgscoach Christian Eigentler, Vorjahressieger Oliver Glasner und Bob-/Skeleton-Trainer Michael Grünberger durch.

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Saša Kalajdžić sorgte im ÖFB-Trikot mit seinem 3:3 gegen Algerien bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 für den Sportmoment des Jahres.

Doppelsieg für die Aigners

Einmal mehr führt bei den Kategorien Sportlerin bzw. Sportler des Jahres mit Behinderung kein Weg an Veronika und Johannes Aigner vorbei.

Die Geschwister sichern sich nach 2022 ein weiteres Mal jeweils den NIKI in den Kategorien.

Paralympics-Siegerin Veronika Aigner triumphierte mit 1.659 Punkten (222 erste Plätze) und feierte damit bereits ihren vierten Titel. Die Para-Ski Alpin-Athletin setzte sich deutlich vor Para-Kletterin Jasmin Plank mit 609 Punkten (20 Nennungen auf Rang eins) und ihrer Ski Alpin-Kollegin Elina Stary mit 522 Punkten (elf erste Plätze) durch.

Klarer Sieg vor Frühwirth

Johannes Aigner, dreifacher Paralympics-Sieger, gewann mit 1.421 Punkten (171 erste Plätze) und sicherte sich nach 2022 seinen zweiten NIKI.

Rang zwei belegte Para-Triathlet und Para-Cycler Thomas Frühwirth mit 761 Punkten (47 erste Plätze), gefolgt von Para-Cycler Franz-Josef Lässer, der 466 Punkte erreichte (19 erste Plätze).

Embacher gewinnt Fan-Voting überlegen

Bei der Wahl zum "Aufsteiger des Jahres" presented by EnergieDirect hatten die österreichischen Sportfans das letzte Wort. Auch über LAOLA1 konnten sie zwischen drei der erfolgreichsten jungen Athleten des vergangenen Sportjahres abstimmen.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Skispringer Stephan Embacher sicherte sich mit 81,60 Prozent der Stimmen den NIKI. Schwimmer Luka Mladenovic erreichte 13,69 Prozent, Freeskier Matěj Švancer kam auf 4,70 Prozent.

Special Olympics in steirischer Hand

Die Ehrungen in den Kategorien "Special Olympics Sportlerin und Sportler des Jahres" zählen jedes Jahr zu den emotionalen Highlights der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala.

Bei den Frauen durfte sich Schwimmerin Bianca Maier über den NIKI freuen, die Steirerin entschied die Wahl mit 129 Erstplatzierungen für sich. Auf den weiteren Rängen folgten Schwimmerin Christina Krenn mit 40 ersten Plätzen und Reitsportlerin Kim Törl mit 32 Erstplatzierungen.

Bei den Männern setzte sich Maiers Landsmann Silvio Gorsche mit 98 ersten Plätzen durch. Rang zwei belegte Tischtennisspieler Karlo Divic mit 60 Erstplatzierungen, gefolgt von Schwimmer Georg Wolf, der 47-mal auf Rang eins gereiht wurde.

"Bist du deppat": Der emotionale Sportmoment des Jahres

Saša Kalajdžićs Last Minute-Ausgleich im dritten und entscheidenden Vorrundenspiel der FIFA-Weltmeisterschaft ging nicht nur durch seine sportliche Bedeutung, den Aufstieg ins WM-Sechzehntelfinale, in die Annalen ein.

Das mittlerweile kultige "Bist du deppat" des ORF-Kommentators Daniel Warmuth verdeutlichte dieses Wechselbad der Gefühle, dem die rot-weiß-roten Fußballfans bei diesem 3:3 gegen Algerien ausgesetzt waren.

Grund genug, diese Minuten zum „Emotionalen Sportmoment des Jahres“ auszuzeichnen. Den NIKI nahm Saša Kalajdžić aus den Händen jenes Mannes entgegen, der diesem besonderen Sportmoment auch akustisch seinen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt hatte.

Special Award für Herbert Prohaska

Einer der Höhepunkte der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala war die Verleihung des "Special Award" presented by ELK an Herbert Prohaska.

Die österreichische Fußball-Legende wurde von Sporthilfe, Sports Media Austria und ORF für ihr außergewöhnliches Lebenswerk und ihre jahrzehntelangen Verdienste um den heimischen Sport ausgezeichnet.

Als Spieler, Trainer und TV-Experte prägte und prägt Prohaska Generationen von Fußballfans. Unvergessen bleibt vor allem sein legendärer Treffer gegen die Türkei im Jahr 1977, der als "Spitz von Izmir" in die österreichische Sportgeschichte einging.

"Sportler:in mit Herz"-NIKI geht an den Wings for Life Run

Große Anerkennung für besonderes soziales Engagement gab es in der Kategorie "Sportler:in mit Herz": Die ehemaligen Spitzensportler Elisabeth Schrenk und Michael Buchleitner sicherten sich mit ihrem Engagement für den Wings for Life World Run die Gunst der österreichischen Sportfans.

Die beiden organisieren in Wien eine der großen Flagship-Veranstaltungen des weltweiten Charity-Laufs, bei dem sämtliche Startgelder und Einnahmen direkt in die Rückenmarksforschung fließen. Das gemeinsame Ziel: Querschnittslähmung eines Tages heilbar zu machen.

Neben dem begehrten NIKI dürfen sich Schrenk und Buchleitner über eine zweckgebundene Spende in Höhe von 10.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Österreichischen Lotterien, für ihr Projekt freuen.

Österreichs Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025

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