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Zweite Auszeichnung für Rad-Star Felix Gall?

Der Radprofi könnte nach 2023 erneut Sportler des Jahres werden. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern heißt es Radsport gegen Wintersport.

Zweite Auszeichnung für Rad-Star Felix Gall? Foto: © GEPA
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Die sportlichen Glanzleistungen der vergangenen zwölf Monate werden am Donnerstag (20:15 Uhr/live ORF 1) bei der Lotterien-Sporthilfe-Gala in der Wiener Stadthalle mit den NIKI-Awards ausgezeichnet.

In zwölf Kategorien werden die nach Motorsport-Legende Niki Lauda benannten Preise vergeben. Mit Herbert Prohaska steht ein Preisträger schon fest, der Ausnahmekicker erhält den Special Award für sein Lebenswerk. In den Hauptkategorien duellieren sich der Radsport und Wintersport.

Zweiter Titel für Gall?

Bei den Männern könnte Radprofi Felix Gall zum zweiten Mal nach 2023 der Sportler des Jahres werden. Der Osttiroler überzeugte mit einem zweiten Gesamtplatz beim Giro d'Italia sowie Rang drei bei der Vuelta in Spanien. Dazwischen gewann Gall mit der Burgos-Rundfahrt sein erstes Mehrtagesrennen.

Seine Konkurrenten sind Olympiasieger Alessandro Hämmerle aus Vorarlberg, der sich bei den Winterspielen in Italien im Snowboard Cross sein zweites Olympia-Gold sicherte, und der Tiroler Johannes Lamparter. Der Nordische Kombinierer brachte drei Olympia-Medaillen (2x Silber, 1x Bronze) mit nach Hause und gewann den Gesamtweltcup.

Flock gegen Höll und Scheib

Eine neue Siegerin gibt es bei den Frauen, wo die Entscheidung ebenfalls zwischen Rad- und Wintersport fallen wird. Die Tirolerin Janine Flock krönte ihre Skeleton-Karriere mit dem Olympiasieg und hat damit gute Chancen.

Ebenfalls in die Top drei schafften es die Steirerin Julia Scheib (Ski alpin), die sich die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf holte, und die Salzburgerin Valentina Höll, die im Mountainbike-Downhill mit dem WM-Titel sowie dem Gesamtweltcupsieg erneut dominierte.

In der Kategorie "Team des Jahres" erhielten Fußball-Doublesieger LASK sowie die Olympiasieger-Duos Ariane Rädler/Katharina Huber (Ski alpin) und Stephan Embacher/Jan Hörl (Skispringen) die meisten Stimmen.

Bei den Sportlerinnen mit Behinderung hat Veronika Aigner (Ski alpin) die Chance auf ihre vierte NIKI-Trophäe, bei den Männern kann Rad- und Triathlonsportler Thomas Frühwirth zum vierten Mal in Folge triumphieren. Die Wahl erfolgte durch die Mitglieder von Sports Media Austria (SMA), der Vereinigung der österreichischen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten.

Ehrung für Prohaska

Eine Publikumswahl war die Aufsteiger-Kategorie, abstimmen konnte man für Embacher, Schwimmer Luka Mladenovic und Freestyle-Skier Matej Svancer. Als Trainerpersönlichkeit des Jahres, die eine von Sport Austria nominierte Jury wählte, wird entweder Vorjahressieger Oliver Glasner (Nottingham Forest), Dietmar Kühbauer (LASK), Christian Eigentler (Rodeln) oder Michael Grünberger (Bob/Skeleton) mit einem NIKI heimgehen.

Für sein außergewöhnliches Lebenswerk wird Jahrhundertfußballer Herbert Prohaska geehrt. "Ich weiß, dass das eine Riesenveranstaltung ist, die fast so wie die Oscars in Hollywood aufgezogen ist", wurde der 71-Jährige, der sich auch als Trainer und TV-Experte einen Namen machte, in einer Aussendung zitiert.

Bei der größten Charity-Veranstaltung des heimischen Sports werden etwa 1.500 Gäste erwartet. Auch Benjamin Karl hat sich angekündigt. Der Snowboard-Doppel-Olympiasieger, der im Frühjahr mit kontroversen Aussagen zu seiner Ehe für Aufsehen gesorgt hatte, schaffte es aber nicht in die Top drei.

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