Schon "gelb" ist ein Problem - bei "rot" drohen wieder Geisterspiele
Bereits bei Ampelstufe "gelb" sind demnach bei Veranstaltungen im Freien mit zugewiesenen Sitzplätzen, also etwa in Fußballstadien, nur mehr maximal 5.000 statt 10.000 Besucher zugelassen. Ohne zugewiesene Sitzplätze sinkt die maximale Anzahl auf 100 Besucher. In geschlossenen Räumen mit zugewiesenen Sitzplätzen - also etwa in Eishockey-Hallen - wären nur mehr maximal 2.500 Besucher zulässig, ohne zugewiesene Plätze 100.
Damit dürften beispielsweise dem Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag im Hütteldorfer Allianz Stadion zwischen Rapid und der Admira nur mehr 5.000 Zuschauer beiwohnen, eine Zahl, die bereits durch die Abonnenten des SK Rapid deutlich überschritten wird. Das aktuelle Präventionskonzept des Vereins ist noch mit 10.000 Zuschauern geplant worden.
Da die notwendige Novellierung des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes allerdings erst in der nächsten Nationalratssitzung am 23. September erfolgen kann, werden diese Beschränkungen frühestens Ende September in Kraft treten.
Bei einer Verschlechterung der Corona-Lage könnte es noch dicker kommen: Bei Ampelstufe "orange" sinkt die Maximalzahl der Besucher im Freien auf 500 und in geschlossenen Räumen auf 250 Personen, bei "rot" sind überhaupt keine Besucher mehr zugelassen.
Auch für die bloße Sport-Ausübung, etwa in Fitness-Studios, könnte es bei höheren Warnstufen wieder Einschränkungen geben. Für den Spitzen- bzw. Profisport werden allerdings Schlupflöcher angekündigt, wenn etwa "geeignete Schutzmaßnahmen" und "Auflagen" eingehalten werden.