Trotz verpassten Rekordes - Mayer läuft in Linz aufs Podest
Der beste Österreicher bei den Männern wurde Achter.
Abednego Cheruiyot, der im Vorjahr Rang drei belegt hatte, hat am Sonntag bei der 24. Auflage den Linz-Marathon gewonnen.
Der Kenianer verwies nach 2:08:53 Stunden den Äthiopier Sahelislassie Bekele (2:09:32) klar auf Platz zwei. Bei den Frauen gab es einen kenianischen Doppelsieg durch Jackline Chepngeno in 2:26:01 Stunden vor Mary Munanu (2:26:59).
Julia Mayer wurde in 2:29:48 Dritte und Staatsmeisterin, bei den Männern kürte sich Mario Bauernfeind als Achter zum Champion.
Mayer trotz verpasstem Rekord zufrieden
Die 33-jährige Mayer verpasste den von ihr angepeilten österreichischen Rekord von 2:26:08 Stunden deutlich. Sie landete aber auf dem dritten Rang und freute sich dennoch über ihren zweiten Marathon-Staatsmeistertitel.
"Bis km 25 hab ich alles probiert, aber ich habe von Anfang an gemerkt, dass es nicht mein Tag ist heute. Es ist nicht so leicht von den Beinen gegangen wie sonst. Brutal wie das Rennen hinten raus noch geworden ist, aber dritter Platz ist dritter Platz. Unter 2:30 ist ein Schritt weiter und ich bin happy", meinte Mayer im ORF-TV-Interview.
Bauernfeind erreichte alle Ziele
Bester Österreicher und damit zum dritten Mal Staatsmeister wurde Mario Bauernfeind, der in der internationalen Wertung in 2:19:41 Stunden Rang acht belegte.
Er wollte unter 2:20 Stunden bleiben. "Das war genau mein Plan. Eigentlich wollte ich gar nicht so schnell laufen, weil in drei Wochen der nächste Marathon ist. Aber das Wetter war so genial, es war richtig cool zu laufen und ich habe es am Schluss genießen können."
"Ich liebe Linz, ich komme nächstes Jahr wieder", erklärte Cheruiyot nach seinem Sieg. Seine persönliche Bestzeit habe er verfehlt, weil das Anfangstempo etwas zu langsam gewesen sei. Siegerin Chepngeno war überrascht vom Sieg. "Ich habe das nicht erwartet. Ich habe nur geglaubt, dass ich einfach finishen werde."