Jahresweltbestleistung nur knapp verfehlt
Die Jahresweltbestleistung von 6.304 Punkten, die noch vor der Corona-Zwangspause am 21. März von der Kubanerin Adriana Rodriguez in Havanna erzielt worden war, verfehlt Dadic um lediglich 69 Zähler. "Unglaublich, es war mental schwierig, sich darauf vorzubereiten, weil man das im Training schwer simulieren kann", lautet der erste Kommentar von Dadic im ORF-Interview.
Vor allem der Weitsprung nur wenige Minuten nach dem Sprint über 200 Meter, mit dem normalerweise der erste Tag in einem Siebenkampf abgeschlossen wird, "ist am schwierigsten gewesen", betont die Hallen-Vizeweltmeisterin im Fünfkampf.
Die durch eine Halswirbelverletzung gehandikapte Kärntnerin Sarah Lagger wird mit 5.758 Zählern Zweite. "Natürlich hat mich die Halswirbelverletzung leicht behindert, aber ich bin froh, durchgehalten zu haben. Auf dieser Leistung kann man aufbauen", meint die 20-Jährige.
U23-Europameisterin Geraldine Ruckstuhl aus der Schweiz, die 2015 U18-Weltmeisterin geworden war, muss sich nach einem Salto Nullo im Hochsprung mit 5.000 Punkten und Platz drei zufriedengeben.