Zwei Sekunden! Marathon-Weltrekord verpasst

Zwei Sekunden! Marathon-Weltrekord verpasst Foto: © getty
 

Kenenisa Bekele aus Äthiopien gewinnt den Berlin-Marathon 2019 - aber wird sich trotz starker Zeit wohl auch ein klein wenig ärgern.

Der 37-Jährige gewinnt in 2:01:41 Stunden und verpasst damit die Weltrekord-Marke des Kenianers Eliud Kipchoge, der den schnellsten Marathon aller Zeiten vor einem Jahr ebenfalls in Berlin lief, um gerade einmal zwei Sekunden. Zweiter wird mit 2:02:48 Stunden sein Landsmann Birhanu Legese.

Bekele ist Weltrekord-Halter über 5.000 und 10.000 Meter und gewann den Berlin-Marathon bereits 2016.

Der Salzburger Peter Herzog erbringt in klarer persönlicher Bestleistung von 2:10:57 Stunden das Olympia-Limit (2:11:30). Herzog fehlt dabei nicht viel auf den österreichischen Rekord von Lemawork Ketama, den der gebürtige Äthiopier im April beim Wien-Marathon in 2:10:44 aufgestellt hat.

Bekele nicht glücklich

"Es war fantastisch, aber es ist sehr schade, dass ich den Weltrekord verpasst habe. Es tut mir leid, ich bin nicht glücklich", meint Bekele. Für den überragenden Bahnläufer ist es ein bitteres Deja-vu, 2016 hatte er in 2:03:03 den damaligen Rekord nur um sechs Sekunden verfehlt. Danach hatte er mit Verletzungs- und Motivationsproblemen zu kämpfen. "Ich wusste, dass ich das Potenzial habe, aber ich bin noch gar nicht bei 100 Prozent", so seine Kampfansage für die Zukunft.

Bei den Frauen gibt es auch einen äthiopischen Doppel-Erfolg. Ashete Bekere gewinnt in 2:20:14 Stunden vor Mare Dibaba, die sieben Sekunden langsamer war. Platz drei sichert sich die Kenianerin Sally Chepyego in 2:21:06 Stunden.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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